Dienstag, 6. März 2018

Lieber Februar,..




Ich habe dieses Jahr etwas vor, was ich die Jahre davor noch nicht gemacht habe. Ich möchte einen kleinen Brief an den letzten Monat schreiben. Euch ein bisschen teilhaben lassen und mich dann immer wieder daran erinnern können. Ich hoffe, dass es euch vielleicht ein bisschen gefällt.


Lieber Februar,

*hier erst einmal das Lied von OK Kid einfügen*. Ich habe den Monat gerade für mich noch einmal in meinem Kopf abgespielt und hui es ist einiges passiert. Dein Anfang war unheimlich stressig und hat mir meine Nerven geraubt, aber gleichzeitig hast du auch den Stein von meinem Herzen genommen, als die Klausurenphase endlich vorbei war, ich wusste, dass ich alles getan hatte, was ich machen konnte und musste nur noch auf die Ergebnisse warten. Die waren im Endeffekt auch alle wirklich in Ordnung und ich verstehe nicht, warum ich mir so einen Druck gemacht habe, aber so wie ich mich kenne werde ich nicht viel daran ändern.

Was kann ich noch sagen? Ich hatte wundervolle Tage im Februar, Tage die mich mit so viel Liebe erfüllt haben, dass ich gegen Ende des Monats sogar den Schnee dadurch vergessen konnte. Ich habe wieder viel Zeit mit Menschen verbringen können, die mir wichtig sind und die ich lange nicht mehr gesehen habe.

Gleichzeitig habe ich diesen Monat unfassbar viel gearbeitet und wusste manchmal nicht wo mir der Kopf steht, aber es hat auch an manchen Tagen wirklich gut abgelenkt von Dingen, die man entweder vergessen wollte, oder einfach gerade nicht daran denken möchte.
Der Februar war ein am Anfang unfassbar anstrengender, dann unfassbar schöner und dann anstrengender Monat.

Leider hast du es auch geschafft, Februar, mich mit deinen kurzen Tagen und langen Nächten, mich manchmal tröstend in deine Arme zu nehmen, aber mir auch nicht minder Angst zu machen. Manchmal hätte ich lieber meinen Kopf für immer in ein Kissen gesteckt, als sonst etwas zu unternehmen, aber ich habe es diesen Monat geschafft, dass solche Phasen höchstens zwei Tage anhielten und sonst habe ich es immer geschafft mich aufzuraffen. Danke für diese Lektion, wenn man das so sagen kann.

Ich habe gemerkt, dass ich immer noch in meiner mentalen Gesundheit nicht so gefestigt bin, wie ich es mir wünschen würde, aber es wird immer besser. Die schlechten Phasen immer kürzer, oder sind überhaupt nicht vorhanden. Und das ist das Wichtigste, dass es immer weiter positiv bergauf geht, auch wenn ich manchmal alles auf einmal will und mich nicht bremsen kann.

Außerdem hast du mich nach meiner Klausurenzeit wieder zur gesunden Ernährung gebraucht und ich merke, wie gut mir das tut und dass es mir dadurch besser geht und ich mehr Energie habe.

Von größten Hochs bis zu niedrigsten Tiefs habe ich alles mitgemacht und bin aber trotzdem am Ende gut gelaunt und positiv aus dem Monat gegangen.

Danke Februar für deine 28 Tage und hallo März mit deinen 31…


Grüße,
Anna

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