Sonntag, 18. Februar 2018

Was sagt Twitter?...über Literatur





Ich habe auf Twitter einen Aufruf gestartet und meinen Followern und eigentlich jedem, der interessiert war, Fragen gestellt zu denen sie einen Text schreiben konnten, wenn sie möchten und möchte euch diese Texte jetzt präsentieren. Ob es um Literatur, oder Pläne, oder die eigene Selbstverwirklichung geht, es sind ziemlich viele Themen dabei und ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Das Thema heute sind eher Fragen, die beantwortet worden sind. Ich habe 15 Fragen rund um das Thema Literatur und Lesen gestellt. Heute stelle ich auch die Antworten der ersten Fragen vor. Die erste Antwort ist immer meine und dann haben andere Menschen ihren Platz, also viel Spaß heute beim



Fragebogen- Literatur




Erste Frage: Was ist deine persönliche Definition von Literatur?

Etwas schwierig zu beantworten, da es für mich keine eindeutige Definition von Literatur gibt. In meinem Germanistikstudium haben wir uns die Frage schon öfter gestellt und immer wieder eine Definition gefunden, die sich aber selten komplett richtig und rund angefühlt hat. Literatur ist für mich so viel von Gedichten, die ich nicht verstehe zu Büchern, die mein Herz ergriffen haben. (ich)

Ich hab mal in Germanistik gelernt, wie man das richtig definiert, aber ich habs vergessen. Literatur ist eigentlich für mich, alles, was zur Unterhaltung geschrieben wurde, wobei man zwischen Klassikern, gutem und schlechtem noch weiter unterscheiden müsste.  (Claire)

Literatur ist alles, was ich lesen kann. Selbst Bedienungsanleitungen sind Literatur. Literatur vermittelt stets mehr als Informationen: Sie erschafft vielmehr ein Bild unserer Welt. Literatur ist der Spiegel unserer Existenz (Jacob)

Literatur ist für mich zunächst alles, was man irgendwo in schriftlicher Form finden kann. Natürlich lese ich freiwillig lieber fiktionale Literatur, aber auch Fachliteratur begegnet mir im täglichen Leben (leider) sehr häufig, gehört aber natürlich genauso dazu. (Annika)

Literatur ist für mich eine Sammlung semantisch zusammenhängender Inhalte. Es handelt sich dabei beispielsweise um eine Abhandlung zu einem bestimmten Thema, meist spezifiziert durch den Titel. Literatur im ursprünglichen Sinne umfasst gedruckte Bücher, Zeitschriften und Zeitungen oder wissenschaftliche Abhandlungen. Durch die digitalen Möglichkeiten ist Literatur deutlich vielfältiger geworden, sodass beispielsweise auch eBooks oder Hörbücher dazuzählen. Literatur kann nicht nur wissenschaftlichen, sondern auch unterhaltenden Charakter haben. (anonym)

Literatur ist für mich quasi alles was über das Niveau eines Schmierzettels/ einer schriftlichen Gedächtnisstütze hinausgeht. D.h. Briefe, Wissenschaftliche Texte, Blogs, Bücher, Gedichte, Theaterstücke, Drehbücher, etc. (Kate)

Alles Geschriebene ist für mich Literatur, egal ob das jetzt ein Tagebuch ist, ein Briefwechsel, ein Roman oder ein Theaterstück. Wer weiß, ob nicht eines Tages SMS oder WhatApp oder unsere Unterhaltungen auf Twitter Literatur sind? (Lisa)

Meine persönliche Definition von Literatur, mal überlegen. Literatur ist für mich alle Werke, die jemals schriftlich erfasst worden. Egal ob geistliche, naturwissenschaftliche Schriften oder überhaupt auch Schulbücher oder Romane, die mich in eine ander Welt entführen (also Romane jetzt hehe) (Katha)

Erste Reaktion: Bücher! Ich weiß das reicht eigentlich nicht aus. Alles was schriftlich und gedruckt vorliegt? Reicht auch nicht. Schriftlich, gedruckt und/oder digital? Zu weitläufig. Alles was zitierfähig ist? Zu schwammig. Die Antwort liegt wohl irgendwo dazwischen. Tweets, Werbeprospekte und Zweizeiler einer Zeitung würde ich nicht als Literatur bezeichnen – Zeitschriftenaufsätze oder so manchen Blogbeitrag hingegen schon. Ob Fachliteratur, Belletristik, Trivial-, Unterhaltungs- oder Gebrauchsliteratur – alle möglichen Formen haben ihre Daseinsberechtigung und ihre eigenen Eigenschaften, die sie zu Literatur machen. Erkenntnisgewinne, Poesie, Chroniken, DIY-Anleitungen, Kinderbücher oder der Schmöker am Abend.
Zwiegespalten bin ich bei der Frage, ob Musik auch zu Literatur zählt. Einerseits sind Songtexte oftmals auch wundervolle Poesie (wobei ich die Vengaboys da großzügig ausschließen würde), andererseits passt es gefühlt nicht so recht und den Nobelpreis für Bob Dylan fand ich in Anbetracht der vielen tollen Schriftsteller auf dieser Welt auch irgendwie daneben. Ich würde sagen, dass Musik für mich eine Form von Literatur ist, die aber auf einer ganz persönlichen, individuellen Ebene bleibt.  (@Terrorhexe)

Unter Literatur verstehe ich konstruierte Texte. Dazu zähle ich alle Arten von Texten. Literatur ist für mich eine Kunst. Als Literatur definiere ich aber nicht nur künstlerisch Wertvolle Werke etc., sondern auch einfache Texte und Trivialliteratur oder auch Dinge wie Songtexte. (Bea)

Literatur ist für mich die Gesamtheit aller schriftlichen Werke. Also fiktive Werke, echte Werke, „Kunstwerke“ wie zum Beispiel Gedichte oder Theaterstücke, aber auch wissenschaftliche Werke. Egal wie gut oder schlecht ein Werk ist. (Laura)

Die Möglichkeit, sich in verschiedenen Formen auszudrücken. (Rebecca)




Zweite Frage: Welche Bedeutung hat Literatur für dich?

Literatur hat für mich unfassbar wichtig. Nicht nur, dass ich Literatur studiere und dementsprechend später einmal mit ihr arbeiten möchte, sondern auch ganz für mich privat ist sie sehr von Bedeutung. Ich lese fast jeden Tag, ich durchforste Blogpostartikel, ich informiere mich über Literaturgeschichte, ich höre Hörbücher, schreibe Romane und tauche in Geschichten ein. Literatur ist nicht nur ein Hobby von mir, sondern meine Leidenschaft. (ich)

Hart gesagt ist sie mein Leben. Ich verbringe unglaublich viel Zeit damit, egal, ob ich daheim sitze und lese oder ob ich mich in der Schule bzw. für die Schule damit beschäftige. Sie bedeutet mir alles. Sie ist Unterstützung, Wissenslieferant, Ausdruck von Fantasie und Kreativität, aber auch Zufluchtsort und Retter. Literatur ist eine eigene Welt, mehrere Welten, die auf unterschiedlichste Art und Weise eine unglaublich große Faszination ausüben. (Annika)

Eine große Bedeutung. Ich liebe es durch Buchläden und Antiquariate zu stöbern! Bücher sind meine Frustklamotten. Ich kann auch keine Bücher wegwerfen und die schönsten müssen ins schönste Regal gestellt werden. ;) Ich besitze keinen E-Reader und will auch keinen haben. Meiner Meinung nach geht das besondere Flair der Bücher und auch des Lesens dadurch verloren. (Zugegeben: Würde ich viel mit der Bahn fahren, hätte ich aus praktischen Gründen auch einen…)  (@Terrorhexe)

Literatur hat für mich eine sehr große Bedeutung. Zum einen ist es eins meiner größten Hobbys und zum anderen ein tolles Gesprächsthema. (Rebecca)

Literatur hat einen sehr großen Stellenwert und eine wichtige Bedeutung für mich. Lesen und Bücher besprechen war in der Schule schon immer eine meiner Lieblingsaufgaben. Irgendwie logisch, dass ich dann Germanistik und Anglistik studiert habe.
Es war interessant zu bemerken, wie sich mein eigenes Lesen durch die wissenschaftlichen Seminare verändert hat. Eine Weile konnte ich nach dem Studium gar kein Buch beginnen, ohne direkt alles im Kopf auseinander zu nehmen. Mittlerweile kann ich auch einfach wieder nur lesen und mich in den Welten, die Bücher eröffnen verlieren.
Literatur kann so viel, das hat mich schon immer fasziniert. Zwischen zwei Buchdeckeln erwachen Welten zum Leben. Charaktere wachsen dir ans Herz, du lachst, liebst, leidest mit. Und lernst. Lernst neue Welten kennen, oder eine Welt, die dir schon bekannt war, erscheint plötzlich in neuem Licht. (Lisa)

Sie ist überall. In der einen oder anderen Form hab ich jeden Tag damit zu tun, wenn auch derzeit primär durch die Uni und die wissenschaftlichen Texte, die ich zu lesen habe. Literatur ist unentbehrlich für mich, als Wissensvermittler, Unterhalter, Ausdrucksform und Kontaktknüpfer. (Kate)

Literatur ist für mich in zwei Teile gespalten. Der eine Teil umfasst den eher wissenschaftlichen Charakter. Dies bedeutet, dass ich beispielsweise Wissen aus Lehrbüchern oder wissenschaftlichen Abhandlungen gewinne. Hierbei kommt es mir mehr auf die wissenschaftliche / „intellektuelle“ Bedeutung an. Auf der anderen Seite gibt es für mich die unterhaltende Bedeutung. Hierzu zählen für mich beispielsweise Romane, Hörbücher, aber auch historisch relevante Texte, wie zum Beispiel niedergeschriebene Theaterstücke. Im wissenschaftlichen Bereich ist die Bedeutung in letzter Zeit etwas gesunken, da ich nach dem Studium immer weniger nachschlagen musste und weitaus mehr aus der persönlichen Erfahrung entstammt. Auf der unterhaltenden Seite ist die Literatur immernoch ein wichtiger Bestandteil, da es hilft, um in eine andere Welt abzutauchen. Gerade Geschichten erzählende Literatur hilft, um dem Alltag ein Stück weit zu entkommen. (anonym)

Ich interpretiere diese Frage mal im Bezug auf lesen an sich. Lesen ist ein Hobby von mir und außerdem bildet man sich dazu weiter. Zu dem ist es noch praktisch, wenn man selbst schreibst, sich an Schreibstilen zu orientieren oder sich inspirieren zu lassen. (Claire)

Wie gesagt entführt mich Literatur in eine andere Welt, lässt mich nachdenken und darin schwelgen. Bei normaler Literatur bin ich wenn interessiert und habe meine Gedanken dazu. Ich mag es sehr zu lesen und finde das egal welches Buch irgendwie auch bildet, einen etwas Neues lernen lässt. (Katha)

Literatur ist für mich unheimlich wichtig, weil man der echten Welt kurzzeitig 'entfliehen' kann und in andere Welten eintauchen kann. Man lernt dazu, selbst wenn man einfach nur Fiktion liest. (Laura)

Literatur spielt eine große Rolle in meinem Leben. Schon als Kind liebte ich es zu lesen oder etwas vorgelesen zu bekommen. Ich liebe Literatur, weil ich es schon immer faszinierend fand, wie man mit Worten etwas erschaffen kann. Literatur ist ein Zufluchtsort, ein Ventil und eine wunderschöne Kunst. Ich empfinde auch jede Art von Literatur als wichtig und wertvoll. Trivialliteratur kann meiner Meinung nach genauso wertvoll sein, wie ein Text von Goethe, Kafka oder Shakespeare. (Bea)

Ich bin so dankbar, in einem Land aufgewachsen zu sein, in dem es selbstverständlich ist, Lesen und Schreiben zu lernen. Ohne Literatur kann ich nicht das machen, was ich jeden Tag mache: Lesen, mir Gedanken machen, schreiben. In meinem Studium beschäftige ich mich teilweise mit sehr alten Texten. Ein Gefühl für das Geschriebene anderer Zeiten zu bekommen, ist eine spannende Erfahrung. (Jacob)



Dritte Frage: Liest du? Wenn ja, was hat dich dazu gebracht?

Ich glaube, dass es ziemlich offensichtlich ist, dass ich lese. Mich hat glaube ich meine Grundschullehrerin dazu gebracht, weil sie uns immer etwas vorgelesen hat, meine Eltern, die mich in den Schlaf gelesen haben und die Tatsache, dass ich als Kind einfach gerne ein Hobby nur für mich selber hatte. Aber besonders die Bücher von Astrid Lindgren (aber nicht Pippi Langstrumpf) haben mich zum Lesen gebracht und Kalle Blomquist liebe ich immer noch heiß und innig.  (ich)

Ja, natürlich lese ich. Als Anglistik- und Germanistikstudentin (und ehemalige Spanischstudentin) komme ich natürlich schon alleine deshalb nicht um das Lesen herum. Aber auch vorher habe ich schon sehr viel gelesen. Das ist auch der Grund, warum ich mich überhaupt für diese Studienfächer entschieden habe. Was genau mich dazu gebracht hat, kann ich nicht genau beantworten. Seit ich denken kann habe ich das Lesen geliebt. Schon als Kleinkind gab es für mich nichts schöneres als Geschichten zu hören, Bilderbücher anzusehen oder mir eigene Geschichten auszudenken. Ich denke, dass meine Mutter und meine Familie viel damit zu tun hatte, weil sie auch gerne lesen und mir schon als Kind ihre alten Kinderbücher (bis heute sind die alten Hanni und Nanni Bücher meiner Mutter, auch wenn sie schon sehr vergilbt sind, sehr wichtig für mich) schenkten. Ich habe ein sehr ausgeprägtes Gedächtnis, auch an meine frühste Kindheit, und ich erinnere mich noch genau daran, wie ich schon im Kindergarten fasziniert von Büchern war und genervt, dass ich sie noch nicht selbst lesen konnte. Und noch heute sehe ich mich in meinem Kinderzimmer sitzen, mit meinem Lieblingsbuch in der Hand. Es war ein Märchenbuch der Gebrüder Grimm. Und ich wollte einfach selber lesen können. Ich schlug die erste Geschichte auf (Es war Hänsel und Gretel). Ich kannte die Geschichte gut, fast auswendig, und brachte mir so das Lesen bei. Ich begann Wörter und Buchstaben zu kennen und fühlte mich so glücklich endlich selbst etwas lesen zu können. Meine Mutter unterstütze mich dann auch dabei. Es war mein größter Traum (nach dem Traum eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Aber seien wir ehrlich, das war ein sehr unrealistischer Traum.). Damals war ich 5. Zu warten, bis ich in der Schule lesen lernte war mir einfach zu lang. Auch ein Grund, der mich für das Lesen begeistert hat, waren meine Nachbarn. Die Töchter (eine so alt wie ich und die andere zwei Jahre jünger) hatten die Begeisterung für Bücher von ihrer Mutter in die Wiege gelegt bekommen. Wir verbrachten eigentlich jeden Tag miteinander, bei ihnen war mein zweites Zuhause. Und wir lasen immer alle gemeinsam und wir redeten auch sehr viel über Bücher und Geschichten. Das war (und ist es bis heute, denn wir sehen uns immer noch oft und reden einfach nur stundenlang über Literatur) eine der schönsten Beschäftigungen meines Lebens. (Bea)

Ja, ich lese im Prinzip seitdem ich lesen kann. Mich hat nichts dazu gebracht. Meine Eltern haben mir sicherlich einige Male Bücher in die Hand gedrückt, aber eigentlich las ich schon immer viel von mir aus. Zwischendurch gab es auch Jahre in denen ich kein Buch angefasst habe. (anonym)

Ich lese sehr gerne. Eigentlich wollte ich Lesen mal zu meinem Beruf machen, wenn auch derzeit alles etwas anders gekommen ist. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich glaube, meine Mam hat mich dazu gebracht. Sie liest genauso viel und gerne wie ich und ich fand das als Kind schon spannend sich in Büchern verlieren zu können und die Welt um sich herum zu vergessen. Jedes Mal, wenn meine Mam in einem Buch versunken war, wollte ich das auch können und das habe ich ja auch geschafft. (Lisa)

Ja. In der Grundschule kamen öfters mal Autoren von Kinderbücher vorbei und haben ihre Werke vorgestellt/vorgelesen. Unteranderem auch der Autor vom Gigglergeheimnis. Ich war begeistert und habe meine Eltern angefleht mir das Buch zu kaufen – und alles andere von dem Autor. (Laura)

Die Langeweile. Und die Einsamkeit. Im Kindergarten hatte ich nicht so viele Freunde. Deswegen habe ich damit begonnen, zu versuchen, den Text von Kinderbüchern zu lesen. Auf der Tastatur des Computers meiner Eltern habe ich mir lange die Buchstaben angeschaut und sie mir eingeprägt. (Jacob)

Ja ich lese. Sogar sehr viel, übrigens. Ich liebe es ganze Bücherreihen zu verschlingen und bin traurig darüber wenn ich mich von einem tollen Pairing und dessen Story zu verabschieden. Meine Mama brachte mich zum Lesen. Sie hat auch schon immer sehr viel gelesen. Irgendwann legte sie mir mein erstes Buch zum selber lesen. ans Herz, das ich sofort verschlang. Ein Glück lesen wir ungefähr das Gleiche, sodass ich nie damit aufhörte die Finger von diesen tollen Welten zu lassen, die sich in den Büchern verbergen. (Katha)

Ja, hab als Kind Harry Potter 1 gesehen wollte wissen wie es weiter geht aber damals gab es die anderen filme noch nicht, deshalb habe ich angefangen die Bücher zu lesen. (Rebecca)

Schon seit ich auf der Welt bin, haben mir meine Eltern und meine Oma vorgelesen. Manche der Bücher liebe ich heute noch. Es war für mich nie ein Zwang, zu lesen, ich habe es schon immer geliebt. Durch Bücher habe ich gelernt, mich auszudrücken, ich habe gelernt, mich auf unterschiedlichste Themen einzulassen und das hat bei mir schon sehr früh angefangen. (Annika)

Diese Frage wurde schon halb durch die zweite Antwort gedeckt. Ich kann niemanden bestimmen, der mir ein Buch in die Hand gedrückt und gesagt hat: "Lies das jetzt!". Man fängt einfach irgendwann an zu lesen und dann liebt oder hasst man das. Ich kann höchstens meine früheste Erinnerung in punkto lesen hier aufführen. Ich weiß noch wie ich mit sechs im Bett saß und mir mein Vater "Harry Potter" vorgelesen hat. (Claire)

Inzwischen privat nur noch sehr sporadisch, leider. Früher war ich ein richtiger Bücherwurm, aber das hat sich irgendwann sehr verloren in der Oberstufe. Als Einzelkind war ich sehr oft nur mit meinen Eltern daheim, ohne andere Kinder. Da meine Eltern extrem viel lesen war ich irgendwann genervt keine Aufmerksamkeit zu kriegen und habe beschlossen, dass ich auch lesen will. Angefangen mit 5 mit dem ersten Harry Potter Band hat sich dann eine viele Jahre andauernde Leidenschaft gebildet. (Kate)

Ja und das sehr gerne! Was mich dazu gebracht hat? Ich habe keine Ahnung. Ich wollte schon früh lesen lernen und konnte es auch schon vor der Schule (Danke Papa!). Bücher waren in meinem Leben immer präsent und spätestens seit Hanni und Nanni gehört das Lesen einfach dazu. Das war glaube ich die erste „fremde Welt“ mit der ich mich identifizieren und in die ich eintauchen konnte. Eine Zeit lange habe ich bei allem was ich getan habe gelesen… im Bett, in der Wanne, während des Essens, bei Autofahrten, im Stehen, beim Laufen. Nachgelassen hat es, als ich für die Uni oder für die Arbeit sowieso viel Fachliteratur lesen musste, aber mittlerweile ist die Bücherzeit wieder mehr oder weniger regelmäßig ein fester Bestandteil meines Lebens. (@Terrorhexe)

Kommentare:

  1. Huhu!

    Puh, die erste Frage ist gar nicht so einfach! Ganz allgemein würde ich sagen, Literatur ist alles, was im geschriebenen Wort festgehalten wird. (Entweder im Buchdruck oder digital als Textdatei.) Das kann man dann wieder aufspalten in fiktionale (erdachte) und nicht-fiktionale (auf Tatschen beruhende) Texte.

    Literatur war für mich immer schon sehr wichtig. Schon in der Grundschule habe ich viele Stunden in der Bibliothek verbracht, später habe ich dann eine Lehre zur Sortimentsbuchhändlerin gemacht und ein paar Jahre in dem Beruf gearbeitet. Inzwischen arbeite ich zwar nicht mehr als Buchhändlerin, aber mein Blog ist mein Ersatz dafür. Ich muss einfach immer irgendwas mit Büchern tun!

    Literatur kann so vieles sein, sie kann mich unterhalten und trösten, aber auch fordern und aufwühlen... Ich will nach einem Buch das Gefühl haben, dass ich daraus etwas mitnehme.

    Zur dritten Frage: das ist eine Fangfrage, oder? ;-) Meine Mutter hat mir früher vorgelesen, dann wollte ich als Kindergartenkind unbedingt schon selber lesen, also hat sie mir das beigebracht und mich in der Kinderbibliothek angemeldet. Also, meine Mutter ist definitiv "schuld"! Für mich war ganz selbstverständlich, dass Lesen zum Leben dazugehört.

    LG,
    Mikka

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja ich finde es auch echt nicht einfach Literatur zu definieren, da es so viele Meinungen dazu gibt.

      Litertur liebe ich auch so sehr, danke dass du die Fragen auch beantwortet hast!

      Liebste Grüße,
      Anna

      Löschen

Durch das Kommentieren eines Beitrags werden automatisch über Blogger (Google) personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Deine ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Beim Senden eines Kommentars werden diese Daten gespeichert. Mit dem Abschicken des Kommentars erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Google.