Sonntag, 21. Januar 2018

Was sagt Twitter?... über Vorsätze





Heute möchte ich euch eine kleine Reihe vorstellen, die ich für dieses Jahr geplant habe. Ich habe auf Twitter einen Aufruf gestartet und meinen Followern und eigentlich jedem, der interessiert war, Fragen gestellt zu denen sie einen Text schreiben konnten, wenn sie möchten und möchte euch diese Texte jetzt präsentieren. Ob es um Literatur, oder Pläne, oder die eigene Selbstverwirklichung geht, es sind ziemlich viele Themen dabei und ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Da das neue Jahr nun schon etwas vorangeschritten ist möchte ich mit euch heute ein wenig über Vorsätze „diskutieren“. Auf Twitter habe ich diese Frage gestellt: 



„Sich Ziele nehmen fürs nächste Jahr- Meinung und deine persönlichen Highlights 2017



Ich habe in diesem Post schon ein wenig über Vorsätze, oder besser gesagt Ziele und im ganz speziellen meine Vorsätze gesprochen, also wenn es euch interessiert, dann könnt ihr das sehr gerne hier nachlesen. Aber ich möchte auch hier noch einmal ein wenig darüber quatschen, bevor ich euch auch ein paar Antworten von anderen zeige. Ich glaube, dass es bei Vorsätzen und Zielen nicht wirklich wichtig ist, dass man einen zeitlichen Anfang braucht, also keinen bestimmten, keinen Besonderen, am 1.1. XY kommt nicht plötzlich die gute Fee vorbei und ändert alles, was du geändert haben möchtest (ich wünschte es wäre so). Ich verstehe aber auch, warum man sich manchmal gerne solch einen Tag nimmt, um eine Art wirklichen Neuanfang starten zu können. Ich finde, dass das jeder so handhaben darf, kann und sollte, wie er sich am wohlsten fühlt und was für ihn funktioniert. Ich glaube aber, dass es wichtig ist, dass man sich keine zu utopischen Ziele setzt. Man wird nicht in einem Jahr Bundeskanzler (anscheinend sogar nicht, wenn man schon gewählt hat, aber einfach keine Koalition zusammenstellen kann), man wird nicht plötzlich aufhören Schokolade zu essen, weil man 2018 auf seinen Block schreibt und nicht 2017 und man wird auch nicht plötzlich ein Buch schreiben, ohne sich auf seinen Stuhl zu setzten und auch wirklich zu schreiben. Das geht gerade raus an mich selber. Vorsätze funktionieren bei mir nicht wirklich, aber Ziele tun es. Jeder muss einfach einen Weg für sich finden.
Ich hatte so viele Highlights 2017, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Nachdem 2016 das vielleicht schlimmste Jahr meines Lebens war kann ich zum Glück sagen, dass 2017 das vielleicht schönste, wenn auch anstrengendste war. Ich habe zwar kein Abi schreiben müssen, aber ich musste vieles über mich, die Menschen in meinem Umfeld und das Leben allgemein lernen und ich hoffe einfach, dass ich mir das Ganze merken und verinnerlichen konnte.

Nun aber genug von mir, es sind auch mal andere dran:  


Sich Ziele zu nehmen, ist wichtig im Leben. Diese allerdings mit dem neuen Jahr zu verknüpfen, funktioniert in den seltensten Fällen. Meistens verbindet man(n und Frau) das neue Jahr mit "alles wird besser", und die Motivation hält so lange, wie in dem Jahr auch alles glatt geht. Sobald das erste Mal was schief geht, stellt sich dann das Gefühl ein, dass es auch mit dem Ziel nichts wird, und alles ist dahin. Untermauert wird diese These von der Tatsache der sprunghaften Anstiege der Mitgliedschaften in Fitnessstudios zum Jahreswechsel. Bis Mitte/Ende Januar sind die Studios proppenvoll - ab März leeren diese sich wieder. Besser ist es mit den Zielen, wenn man sie realistisch setzt, und sie messbar macht - z.B. ich will 5kg sbnehmen bis Datum x - und am besten noch Milestones hinzufügt - 1kg weniger am Tag y, -2kg am Tag z etc. Belohnt man sich noch bei Zielererreichung, hält die Motivation ungleich länger....  (Ballspieler09)


„Zeit ist nur eine Illusion.“, die Vereinigung von Zeit und Zahlen erleichtert den Menschen die Strukturierung des Alltags und vielleicht aus des Lebens. Was sagen Zahlen denn schon groß über die Zeit aus? Was verändert sich in der Zeit wenn eine Zahl sich ändert? Zeit vergeht. Vielleicht sollten wir uns weniger auf Uhrzeiten oder Daten fokussieren, und mehr auf das Gefühl der Zeit eingehen. Wer kennt es nicht, dass eine gewisse Zeitspanne einem Mal länger und mal kürzer vorkommt. Wieso Vorsätze für das nächste Jahr setzten, wenn man sofort anfangen kann? Wenn man etwas ändern möchte kann man jederzeit damit beginnen, deshalb sind meiner Meinung nach Jahresvorsätze nicht sehr sinnvoll, denn die Änderung an der Jahreszahl kann nicht plötzlich auch rasante Veränderungen im Leben bewirken.
Highlights 2017: Ich habe mehr zu mir selbst gefunden, bin selbstsicherer geworden. Ich habe neue Freundschaften mit Menschen geschlossen, die mir im Leben gefehlt haben. Meine Verbundenheit zur Musik ist sehr viel größer geworden und sie hat mir auch geholfen rauszufinden wer ich sein möchte und wer ich bin. Konzerte waren wohl DIE Highlights in diesem Jahr, weil sie unglaubliche Emotionen hervorrufen. (Hajera)


Zwiegespalten. Einerseits ist ein neues Jahr ein guter Cut um mit alten Gewohnheiten abzuschließen und einen „Neuanfang“ zu machen, andererseits stelle ich mir immer die Frage: wieso soll man nicht einfach gleich mit neuen Projekten oder Veränderungen anfangen? Wieso wartet man auf ein bestimmtes Datum? Meiner Meinung nach versucht man dadurch doch nur einen „guten Grund“ zu finden, Sachen auf die lange Bank zu schieben. Überspitzt gesagt, weil man die Veränderung nicht möchte oder man (große) Angst davor hat.
Meine Highlights 2017: 1 jähriges und 1 1/2 jähriges zusammen sein mit meinem Freund, Oma kann nach Schlaganfall (Lähmung linke Seite) wieder am Rollator gehen, Kurztrip in 3 Tagen in 4 Ländern gewesen (Tschechien, Österreich, Deutschland, Italien), Urlaub mit Freund in Italien (@melaniexrm)

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