Montag, 8. Januar 2018

Schreibupdate- Setting




“An author knows his landscape best; he can stand around, smell the wind, get a feel for his place.”
Tony Hillerman


Eines der wichtigsten Aspekte und Themen in einer Geschichte sind die Schauplätze eines Buches, in einer High Fantasy Welt zum Teil wichtiger, als in einem Contemporary Roman, aber trotzdem in jeder Art wichtig und ein großer Teil, um die richtige Atmosphäre zu schaffen.

Größtenteils kann jeder das Setting wählen, welches für ihn am besten passt und meiner Erfahrung nach weiß man eigentlich welcher Schauplatz der richtige für seine Geschichte ist und welchen Hintergrund man braucht, um seine Charaktere handeln zu lassen.

Von Anfang an möchte ich hier vorweg nehmen, dass meine Schauplätze noch nie in einer Fantasy-, oder High Fantasywelt ihren Platz hatten, da ich noch nie ein Buch, oder eine Geschichte in diesem Genre geschrieben habe und deswegen dazu nicht viel sagen kann. Auch mein Buch, welches ich noch nicht fertig geschrieben habe und in einer Science Fiction Welt spielt war nicht so unfassbar schwierig, weil ich über eine Apokalypse und nicht über eine Dystopie schreibe. Die einzigen Erfahrungen, die ich hier habe, sind die, dass meine Schwester eine Dystopie schreibt und ich ein wenig von diesem Prozess mitbekommen und erfahren habe und deswegen dort ein wenig mehr sagen kann, oder vielleicht zumindest ein paar Tests geben kann.

Ich möchte euch nur ein paar Tipps mitgeben, oder eher Sachen, die mir beim Setting wichtig sind. Ich möchte euch hier fünf kleine Weisheiten, oder ich nenne es eher angebliche Weisheiten vorstellen.


Tipp eins: Wenn du überhaupt keine Ahnung hast wo dein Buch spielen soll, dann schreibe dir mindestens 10 Settings auf, die du dir vorstellen kannst und stelle dir deine Geschichte in diesem Setting vor. Was fühlt sich richtig an? Was macht Sinn für dich? Stelle es dir alles vor und schau, welcher Schauplatz wie auf dich wirkt und was sich für dich am besten anfühlt 

Tipp zwei: Wenn du dir einen Ort aussuchst, der in der Realität vorkommt und der real existiert, dann informiere dich zumindest ein bisschen. Wenn man sagt, dass seine Handlung in Köln spielt und plötzlich vom Eiffelturm spricht, dann ist das einfach faktisch falsch und ich würde mich einfach über so etwas informieren und da einfach eine Art Hintergrundcheck durchführen.

Tipp drei: Aber nicht nur über Sehenswürdigkeiten sollte man sich informieren, sondern auch über Klimazonen und die Natur, wenn diese eine Rolle in dem Buch spielt. Zum Beispiel ist es einfach sehr unglaubwürdig, dass es im Winter in Norwegen fünfzig Grad hat und man in Flip- Flops Fußball spielen kann.

Tipp vier: Zuletzt, wenn man sich ein eigenes Setting auswählt, welches am besten nicht nur eine ausgedachte Stadt ist, sondern vielleicht eine komplett ausgedachte Welt, dann muss man darauf achten, dass das Sinn ergibt. Geben die Regeln, die ich aufstelle Sinn und schließen sich nicht gegenseitig aus? Überlappt sich auch nichts und sorgt dann für ein Problem?

Tipp fünf: Wähle das Setting, welches sich für dich richtig anfühlt. Du schreibst „nur“ ein Contemporary Roman, aber möchtest gerne in einem unheimlich exotischen Land dein Buch stattfinden lassen? Dann mach das! Deine Charaktere sind Weltschwimmer, aber leben in Alaska und können nicht wirklich lernen? Wozu gibt es Indoorpools? Mache das, was dich glücklich macht und sich für dich gut anfühlt!


Das sind nur Tipps und ich bin nicht einmal ansatzweise ein Profi und kann nur Amateurtipps geben, aber hat jemand von euch vielleicht noch mehr Tipps auf Lager?

Kommentare:

  1. Hallo Anna,

    ich denke mal, für High Fantasy-Settings ist relativ wichtig, sich Gedanken über Sprache, Kultur, Geschichte, Landschaften und so zu machen. ^^
    Das schwierigste Setting ist vermutlich das historische, weil das am meisten Recherche erfordert. :D
    Aber du hast Recht, man sollte sich in seinem Setting wohlfühlen und ausreichend darüber wissen. Ich fänds zum Beispiel schwierig, eine Story einfach so in Japan spielen zu lassen, auch wegen der anderen Kultur. Am einfachsten ist daher vermutlich immer, die Geschichte in der eigenen Stadt spielen zu lassen - oder in der typischen fiktiven Kleinstadt. xD

    Liebe Grüße,
    Dana

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    1. Hallo liene Diana,

      ich glaube auch, dass man bei einem High Fantasy Roman da wirklich sehr viel mehr Zeit in Anspruch nehmen muss. Ich frage mich, wie Tolkien und Martin das alles erschaffen konnten.

      uhhh stimmt daran habe ich überhaupt nicht gedacht, aber du hast Recht ein historisches Setting erfordert wirklich unheimlich viel Recherche

      Liebste Grüße ♥

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