Sonntag, 12. November 2017

{Rezension} Hannibal Staffel 1




Hannibal Staffel 1: Will Graham arbeitet beim FBI. Er unterrichtet dort allerdings lieber die zukünftigen Agenten, anstatt selbst im Einsatz zu sein und dafür gibt es gute Gründe. Will hat das besondere Talent, sich auf extreme Weise in die Psyche von anderen Menschen - im speziellen Mördern - hineinversetzen zu können. So nützlich das oft auch für die Ermittlungen sein mag, so unangenehm ist es für Graham selbst. Jetzt wird seine Hilfe allerdings dringend benötigt, denn das FBI kommt in einem Serienmordfall nicht weiter. Zur Seite stellt man ihm Dr. Hannibal Lecter, einen Psychiater, der ihn bei der Erstellung des Tätertprofils unterstützen soll. (Quelle: wiki fandom).


Kurz gesagt: Ich liebe diese Serie und finde sie großartig, denn sie hat einen ganz speziellen Charme und nimmt einen total mit.
Was ist jetzt aber so besonders an der Serie? Die Geschichte mit und um Hannibal Lecter wurde schon in allen möglichen Varianten verfilmt, in einem Buch verarbeitet, oder einfach nur verbal verbreitet und man könnte fast meinen, dass sie nun endlich ausgelutscht ist, aber ich finde das überhaupt nicht, was aber auch daran liegen kann, dass diese Serie fast meine erste Begegnung mit dem berühmten Serienkiller ist.
Ich bin trotzdem noch jede Folge gespannt dabei und frage mich, was passieren wird und wie sich die Handlung noch steigern wird und das OBWOHL man schon von Anfang an eigentlich weiß, wer wirklich dahinter steckt und wer das eigentliche Problem ist, aber das macht das Ganze nur noch spannender und interessanter. Die Morde selber sind meiner Meinung nach immer recht… kreativ. Ich weiß nicht, ob das der richtige Begriff dafür sein sollte, aber wenn man viele Thriller- und Krimiserien schaut und das mache ich, dann stolpert man immer wieder über die gleichen Sachen, aber was bei Hannibal passiert habe ich noch nie gesehen. Im Bezug auf die Morde muss man dazu sagen, dass ich aber auch absolut nachvollziehen kann, warum die Serie ab achtzehn ist, denn es ist schon ziemlich heftig, sehr detailliert und manchmal unheimlich widerlich.
Was für mich die Serie auch so besonders macht ist die Atmosphäre. Es wirkt immer unheimlich kalt eisig, dass ich manchmal sogar im Sommer Gänsehaut bekommen habe und mich an einigen Stellen gefragt habe, ob es die Leiche im Kühlhaus nicht angenehmer hat als ich. Auch ein Gruselfaktor ist das Essen. Ich glaube wir alle wissen, was Hannibal mit seinen Opfern gemacht hat und in der Serie ist er ein ausgezeichneter Koch, welcher regelmäßig für Freunde und Kollegen kocht und ich frage mich dann immer, wenn ich dieses wirklich wunderschöne Essen sehe immer, wer das denn jetzt war und ob man die Person kennt. Es hat so einen creep Faktor das zu sehen und nicht ganz im Kopf das verarbeiten zu können.
Der besondere und einzigartige Part ist aber die Beziehung zwischen Will Graham und Hannibal Lecter. Es ist ein Katz und Mausspiel, welche beide nicht ganz spielen können, da sie unheimlich intelligent sind, Egos einschreiten, oder manchmal die Blindheit vor der Wahrheit einen nicht das sehen lässt, was zu sehen ist. Die Kommunikation zwischen den beiden und jede Begegnung ist atemraubend, weil man einfach nicht weiß, wann Will es endlich herausfindet und ob. Die schauspielerischen Leistungen von Hugh Dancy und Mad Mikkelsen sind überragend.
Mein einziger „Minuspunkt“ an der ersten Staffel ist, dass mich die Nebencharaktere nicht ansatzweise so mitnehmen und ich viele als etwas nervig empfinde, aber das nehme ich dann gerne in Kauf.
Ich freue mich schon sehr darauf bald die zweite Staffel dann zu schauen und hoffe sie knüpft an das tolle Staffelfinale an.

Der Trailer:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Durch das Kommentieren eines Beitrags werden automatisch über Blogger (Google) personenbezogene Daten erhoben. Diese Daten werden ohne Deine ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Beim Senden eines Kommentars werden diese Daten gespeichert. Mit dem Abschicken des Kommentars erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung und der Datenschutzerklärung von Google.