Mittwoch, 4. Oktober 2017

{Rezension} Scream Staffel 1




Scream- Staffel 1: Cyber-Bullying ist anscheinend nicht nur für die Opfer gefährlich. Das müssen auch die Teenager Nina und ihr Freund Tyler auf die harte Tour feststellen, denn sie müssen die Aufmerksamkeit eines Killers, der sie gerne als Star in einem viralen Video hätte, mit dem Leben bezahlen. Diese grausamen Morde wecken in der Kleinstadt Lakewood böse Erinnerungen an vergangene Ereignisse. (Quelle: Serienjunkies)


Ich habe mit Scream angefangen, weil eine Freundin mir diese Serie empfohlen hat und ich habe die Scream Filme nie gesehen, aber eher gehört, dass sie ein Satire Horrorfilm sein sollen und deswegen war ich erst sehr skeptisch, aber ich habe eine neue Serie gebraucht, die mich nicht komplett mitnimmt und dachte, dass ich es ja einmal probieren könnte.
Und wie soll ich sagen? Kaum habe ich die Pilot Folge gesehen wollte ich sofort weiter schauen und ehe ich mich versah hatte ich die erste Staffel in drei Tagen beendet, den Semesterferien sei Dank.

Die Serie selber ist meiner Meinung nach kein Satire- Horrorfilm, sondern eher eine Jugendhorrorserie, also nicht so lähmend und atemraubend, wie „normale“ Horrorfilme, aber auch nicht zum Lachen, sondern eher spannend und man fiebert mit und hofft, dass sie bald den Schuldigen finden und sich alles aufklärt.

Was ich so toll an der Serie finde ist, wie sie aufgemacht ist. Ein Hauptcharakter ist ein absoluter Horrorfilm Freak und weiß praktisch alles darüber und nimmt einen währenddessen mit, ich kann das etwas schwierig erklären, aber ich versuche es einmal. Kurz bevor der erste Mord geschah erklärt er kurz, wie ein Horrorfilm aufgebaut ist und das man nach dem ersten Mord erwarten kann, dass die Sache erst wirklich losgeht. Dann zum Beispiel, als sie versuchen den Killer zu fassen erklärt er welche Arten von Killer es in solchen Filme meistens gibt, zum Beispiel den unscheinbaren Freund, der leicht aggressive Freund, oder das stille Mädchen und so komisch das jetzt von mir erklärt wurde hoffe ich, dass ihr das versteht, denn ich kann euch sagen, dass es wirklich sehr unterhaltend dadurch gemacht wird.

Die Handlung ist auch ziemlich spannend zu verfolgen, weil es mehrere Handlungsstränge gibt und man immer wieder versucht die Puzzleteile zusammen zu bringen und man rätselt einfach die ganze Zeit mit, was in Lakewood vor sich geht, wer der Killer ist und warum das alles gerade passiert. Ich muss zugeben, dass ich relativ schnell eine gute Ahnung davon hatte, wer der Mörder sein könnte, aber richtige Gewissheit hatte ich erst im weiteren Verlauf der Serie, da ich immer wieder Zweifel hatte und mich dann doch auf einen anderen Mörder festgelegt hatte.

Die Auflösung am Ende war dementsprechend für mich nicht überraschend, da sich meine Theorie größtenteils einfach nur bestätigte, aber die letzten Folgen waren trotzdem sehr actiongeladen und man war sich dann doch nicht über alle Details im Klaren. Die ganze Geschichte hinter den Morden mochte ich sehr gerne und fand es gut, dass sie zwar einerseits ziemlich klar war, aber andererseits nicht unbedingt 08/15.
Nun zu den Charakteren. Manche Charaktere habe ich geliebt und hätte sie am liebsten mit meinem Leben verteidigt und das für immer und ewig und andere haben mich einfach fast gar nicht interessiert, aber sie waren für die Handlung wichtig und deswegen bin ich gut damit klar gekommen, da es keinen wirklichen super nervigen Charakter gab, den ich nicht mochte und dazu auch noch keinen Sinn in der Serie gemacht hat.

Alles in allem mochte ich die erste Staffel von Scream wirklich unheimlich gerne. Sie war spannend und man hat mitgefiebert und sich oft gedacht, dass das ja jetzt wohl nicht wahr sein kann und sie das doch unmöglich machen konnten, aber sie haben es dann doch gemacht. Ich würde Scream auf alle Fälle weiter empfehlen und habe auch schon die zweite Staffel angefangen.

Die Serie kann man auf Netflix schauen, hier der englische Trailer:

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