Samstag, 7. Oktober 2017

{Rezension} Eine wie Alaska von John Green


Klappentext

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?




Eine wie Alaska ist ein Buch von welchem ich ziemlich genaue Vorstellungen hatte. Nicht, weil ich das Buch gelesen hätte, sondern weil ich schon so viel darüber gehört hatte.
Einerseits ist es ziemlich so, wie ich gedachte hatte und andererseits überhaupt nicht. Ich finde, dass die Atmosphäre ähnlich war, wie ich sie über Rezensionen mitbekommen hatte, aber manche Charaktere, besonders den besten Freund von Miles habe ich mir ein wenig anders vorgestellt.

Ich habe das Buch wirklich geliebt, da es irgendwie alles hatte. Absolut grandiosen Humor, aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ziemlich viele und auch ziemlich viele dumme Dinge wirklich witzig finde, aber selten hat es ein Buch geschafft, dass ich laut am Strand angefangen habe loszulachen und einfach vergessen habe, dass so viele Menschen um mich herum sind und auch etwas davon mitbekommen. Der Humor ist meiner Meinung nach also wirklich fantastisch, aber doch etwas spezieller und an manchen Stellen auch nicht wirklich „qualitativ hochwertig“, sondern manchmal ziemlich plump.

Dann hatte es auch noch Charaktere mit denen ich mich gut identifizieren, oder zumindest mit Teilaspekten ihrer Persönlichkeit. Manche Sachen, oder Situationen, hätte ich gefühlsmäßig ähnlich empfunden. Außerdem mag ich die Mischung der Charaktere, da sie alle natürlich Gemeinsamkeiten haben, welche sie verbinden und der Grund ihrer Freundschaft sind, aber trotzdem gibt es wesentliche Punkte, die alle unterscheiden und das macht es so besonders und ist auch der Grund weshalb es so spannend bleibt. Was dazu kommt ist, dass nahezu jeder Charakter Geheimnisse hat, oder Dinge, die er ungerne sofort preisgibt und deswegen versucht man bei fast jedem Charakter immer hinter die Fassade zu blicken und zu erfahren mit wem man es zu tun hat.  

Ich hatte nicht erwartet, dass mich das Buch auch auf einer so emotionalen Ebene packt. Ich kenne zwar John Green Bücher und weiß, was sie mit einem machen können, aber ich hätte nicht gedacht, dass „Eine wie Alaska“ so ein Buch ist, aber es hat mich doch sehr mitgenommen. Auf eine so andere Art und Weise, wie zum Beispiel „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, aber dennoch sehr heftig.

Das Ende fand ich fantastisch und John Green weiß einfach, wie man Bücher schreibt. Punkt. Es war einfach wirklich absolut auf den Punkt und ich glaube es hätte kein besseres geben können.

Ich würde am Ende sagen, dass ich das Buch unheimlich toll finde und obwohl es doch anders ist und vielleicht nicht für jeden hat es genau meinen Nerv getroffen und ich mag das Buch unheimlich gerne.



5 von 5 Sterne



Titel: Eine wie Alaska * Originaltitel: Looking for Alaska * Autor: John Green * Ausgabe: Taschenbuch * Preis: 9,95€ * Reihe? Nein*

Interesse? Amazon * dtv Verlag


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John Green, 1977 geboren, lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Indianapolis. Für seine Jugendromane erhielt er großes Lob der Kritik, gewann den Printz Award für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Jugendliteratur und wurde außerdem ausgezeichnet mit der CORINE und dem Deutschen Jugendliteraturpreis. (Quelle: dtv Verlag)
 

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