Sonntag, 6. Mai 2018

Was sagt Twitter?... über nervige Themen



Ich habe auf Twitter einen Aufruf gestartet und meinen Followern und eigentlich jedem, der interessiert war, Fragen gestellt zu denen sie einen Text schreiben konnten, wenn sie möchten und möchte euch diese Texte jetzt präsentieren. Ob es um Literatur, oder Pläne, oder die eigene Selbstverwirklichung geht, es sind ziemlich viele Themen dabei und ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Das Thema heute ist:



Was  ist ein Thema, welches euch schon lange nervt?




Mich nervt die ungleiche Verteilung von Geldern im Sport. So sehr ich Fussball mag, so ungerecht finde ich es, dass alles Geld in den Fussball gesteckt wird. Das fängt da an, dass in der Kreisliga manche Spieler Monatsgehälter wie Vollzeit arbeitende Leute erhalten, geht darüber, dass in meiner Heimatstadt Saarbrücken für 28!!! Mio ein Stadion gebaut wird für einen 4 - Liga Club, finanziert durch Steuern... und durch diese Verteilung andere Sportarten komplett hinten runter fallen. Zum Beispiel war ich früher im Landeskader im Judo - wir mussten unser komplettes Equipment selbst zahlen, Anreisen zu teilweise bis zu 600km entfernten Turnieren selber zahlen etc. Hier sollte, wenigstens im Jugendbereich, eine fairere - leistungsbezogenere -Verteilung von Sponsorengeldern stattfinden. (@Ballspieler09)



Viele Menschen in meinem Leben die mir wichtig sind haben ein Schubladendenken. UND ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN. Ich war selbst mal so, aber ich habe mich verändert, vieles stark überdacht und bin in einigen Krisen gewesen, weil ich mich selbst oder andere nicht mehr verstanden habe. Die Differenzierung die man zwischen Menschen macht, ist wohl einer der Kernprobleme unserer Gesellschaft – weltweit. Der Mensch ist ein Individuum, wir sind alle verschieden und deshalb sind wir auch automatisch alle gleich. UNITY IN DIVERSITY. Wieso interessiert es uns so sehr wie andere denken, sich kleiden, glauben oder wen sie lieben, und wieso können wir andere nicht einfach so leben lassen wie sie es wollen? Es werden immer Menschen gefunden auf denen man mit dem Finger zeigt, aber vielleicht sollte man zuerst auf sich selbst schauen. Und nur weil ein Mensch anders ist als ich, bin ich nicht besser als er. Wie viele Tote hätte man sich in der Geschichte als auch jetzt in der Gegenwart ersparen können, wenn man Menschen nicht in Gruppen eingeteilt hätte und sie bewertet oder verurteilt hätte. Also hört auf andere Leute zu verurteilen solange ihr sie nicht kennt. (Hajera)



Das Streben nach dem (vermeintlich) perfekten Leben. Paradebeispiel: Instagram. „Hier schau mal, mein neues Auto“, „Oh ja meine Haare liegen ganz zufällig so perfekt“, „So ein toller Luxusurlaub“. Probleme? Was sind Probleme? Ich finde dieses „Perfekt sein“ nicht cool. Zumindest nicht mehr. Früher dachte ich auch immer „Wow krass, so möchte ich auch mal werden“. Ich glaube aber hinter dieser „perfekten“ Fassade stecken oft Unzufriedenheit, Selbstzweifel oder sonstige Sorgen. Aber natürlich zeigt man diese nicht nach außen, sonst wäre man ja nicht mehr perfekt. Ich denke, wir sollten alle offener miteinander umgehen. Klar, man muss nicht jedem dahergelaufenen seine Lebensgeschichte erzählen aber es fängt schon damit an, dass man eine ehrliche Antwort auf die Frage „Wie geht es dir“ gibt. Eine Person ist für mich wunderbar, auch wenn sie mal weint oder einen schlechten Tag hat. Das ist doch auch das, was uns menschlich macht. Machen wir Schluss mit dem perfekt sein. (@melaniexrm)

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