Mittwoch, 11. April 2018

Schreibupdate- handlungsorientierte Idee





“Tell the readers a story! Because without a story, you are merely using words to prove you can string them together in logical sentences.”
– Anne McCaffrey

Ich habe bis jetzt drei Projekte gestartet, beendet, oder bin mitten drin, welche auch etwas größer sind und länger gedauert haben. Aber nicht nur diese drei Bücher sind bei mir wichtig, sondern auch jede Art von Idee, weil es hier nicht um eine ausgefertigte Geschichte geht, sondern welche Art von Roman ich schreibe. Welche Idee ich habe, oder was mich dazu bewegt hat und wie ich dann damit vorgehe. Das mag jetzt etwas verwirrend klingen, deswegen sage ich es etwas anders. Wenn ich plötzlich eine Idee für einen Charakter bekomme, dann gehe ich anders vor, als wenn ich eine bestimmte Handlung erzählen möchte. Ich möchte einfach ein paar dieser Art zeigen, denn es sind meistens genau drei Muster, wie ich vorgehe und die die Grundlage meiner Geschichte bilden.

Es gibt noch eine Ideenart, die ich habe und das wäre die, wenn mir eine Handlung einfällt. Also wenn ich noch keine Charaktere habe, oder ähnliches, aber ich mit der Zeit, oder auch spontan mir eine mega coole Handlung einfällt, über die ich schreiben will.

Was heißt das? Das bedeutet, dass mir eine Handlung einfällt, aber wie passiert das? Größtenteils wenn ich Musik höre. Wenn ich Musik höre, dann träume ich IMMER vor mich hin, sei es über Situationen in meinem eigenen Leben, oder rein fiktionale. Manchmal habe ich nur eine Szene im Kopf, manchmal nur eine Unterhaltung, aber manchmal, besonders wenn ich eine Szene interessant finde und mehr darin herumträume, dann kann es vorkommen, dass ich mit der Zeit immer mehr Szenen im Kopf durchgehe, die zusammen gehören und dann habe ich meine Handlung. Oft verwerfe ich diese Idee, weil sie meistens auch eher eine Art fanfiction ist, zum Beispiel, nachdem ich City of Bones gelesen habe, habe ich einfach, weil ich die Geschichte mochte darüber nachgedacht, wer ich in der Welt gerne wäre und welchen Platz ich einnehmen wollen würde. Natürlich schreibe ich darüber kein Buch, weil die Geschichte der Schättenjäger schon erzählt worden ist, nämlich von Frau Clare. Natürlich könnte ich fanfictions schreiben, aber das ist einfach nicht wirklich mein Ding, denn ich habe dann meistens eher das Gefühl, dass ich der Welt und der Idee nicht wirklich gerecht werde, weil ich einfach nicht genügend Informationen habe, um diese Welt zu durchschauen und dort meine eigene Handlung platzieren zu können.

Aber wenn mir größtenteils Handlungen einfallen, die in schon existierenden Büchern vorkommen, schreibe ich dann nur ab, oder fallen mir auch eigene Idee ein? Mir fallen in der Regel auch eigene Ideen ein, denn ich fantasiere wirklich den kompletten Tag, wenn ich Zeit habe, ob ich zur Uni laufe, oder beim Kochen oder kurz vorm Einschlafen. Mein Kopf arbeitet den ganzen Tag, auch wenn es öfter einmal eher über sinnvollere, oder klausurenorientierte Dinge nachdenken könnte, aber was will man machen. Ich denke also auch oft über Dinge nach, die mir einfach spontan einfallen. Öfter passiert das bei mir, wenn ich einen Thriller, oder Krimi schreiben will. Ich denke mir dann eher einen Fall aus, oder ein komplexes Geflecht aus Geheimnissen und Lügen. Ich denke dann meistens nicht über die Personen wirklich nach, weil sie in meiner Überlegung eher eine anonyme Masse, beziehungsweise anonyme Gesichter sind. Wenn ich mir für einen Krimi, oder Thriller, einen Fall einfallen lasse, dann funktioniert er meistens nicht mit jedem Charakter, aber für einen bestimmten Typen. Sagen wir einmal es geht darum, dass ein Serienkiller herumläuft und immer nur Familien umbringt, die glücklich sind und man beobachtet während des Buches eine Familie und hofft die ganze Zeit, dass sie nicht erwischt werden und die Ermittlerin den Täter fasst, dann habe ich schon eine Familie im Kopf, aber sie ist nicht so fest. Die Tochter könnte zum Beispiel in einem Entwurf am besten in Mathe sein und im anderen eine Einserschülerin in jeder Sprache. Die Charaktere, beziehungsweise die genaue Art und der Charakter der handelnden Personen sind erst einmal egal. Es geht in meiner Idee und während mir die Idee kam nur darum eine bestimmte Handlung zu erzählen.

Wie ihr merkt ist es für mich dann nicht unbedingt so schwer hier Charaktere zu finden, weil ich eine ganz grobe Vorstellung von ihnen habe und diese nur noch ausfeilen muss, oder besser gesagt mich hier entscheiden muss und die Charaktere finden sollte, die am besten in meine Handlung passen und sich dort am besten einbetten.

Je mehr ich davor schon wusste und je mehr ich schon in meiner Idee über die Handlung und die restlichen Umstände habe, desto besser und einfacher ist für mich die Vorarbeit und das Ausdenken und Nachdenken über die restlichen Aspekte, außer eben der Handlung selber.

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