Samstag, 17. März 2018

{Rezension} One of us is lying von Karen McManus



Klappentext
Eine Highschool, ein Toter, vier Verdächtige ...

An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv...

Das Buch wird für mich sehr von den Charakteren dominiert, deren Gedankengänge und Handlungen und Werte sind die, die man mitbekommt und von denen man am meisten mitbekommt. Deswegen möchte ich mich auch auf diese am meisten konzentrieren, weil ich finde, wenn man die Charaktere nicht mag, beziehungsweise nicht damit klar kommt, dass sie sehr klischeehaft sind, dann wird man meiner Meinung nach das Buch nicht mögen.
Alles in allem kann man zusammenfassen, dass das Buch schon sehr klischeehaft ist und es eine unfassbar typische Highschool- Geschichte ist. Die Atmosphäre und das Gefühl, welches man bekommt, wenn man das Buch liest erinnert mich sehr an einen Hollywood Highschool Film. Ich habe so etwas erwartet, als ich das Buch angefangen habe und wurde dementsprechend nicht enttäuscht, sondern positiv überrascht, weil ich genau so etwas lesen wollte und genau so etwas bekam.

Die Handlung per se, also alles um Simons Tod herum und die Ermittlungen sind nicht unbedingt super vorhersehbar, also die Story an sich  hält einige Überraschungen offen, welche einen schocken können und besonders das Ende habe ich so nicht kommen sehen und war total positiv überrascht. Ich hatte immer wieder andere Verdächtige und habe mir kleine Geschichten um Simons Tod ausgedacht und keine davon war am Ende die richtige, aber das ist für mich ein gutes Zeichen.

Die Beziehungen, die sich im Laufe des Buches entwickeln, oder auch nicht und/ oder beendet werden, oder auch nicht, finde ich toll. Also besonders das eine Paar, welches sich entwickelt, ich hoffe das spoilert nicht zu sehr und ich muss einfach zugeben, dass ich mich komplett in dieses Paar verliebt habe, auch wenn es total vorhersehbar ist, aber manchmal packt mich so etwas einfach und es hat mich emotional total mitgenommen und ich habe am Ende des Buches sogar fast geweint und das hätte ich niemals erwartet.

Und nun möchte ich zu den Hauptcharakteren jeweils etwas sagen. Zu Simon kann man wenig sagen, weil er ziemlich schnell stirbt und keiner der vier anderen Protagonisten Simon sehr nah stand und ihn deswegen nicht wirklich kennt und nur Vermutungen über ihn anstellen kann.

Browyn ist das typische ehrgeizige, besserwisserische und erfolgsorientierte Superhirn. Sie hat Bestnoten in jedem Fach, ihre Eltern sind unheimlich erfolgreich, sie ist total kalt und lässt niemanden an sich ran. Ich finde das schon sehr klischeehaft und in fast jedem Film finden. Also sie ist der selbstbewusste Typ und nicht der und nicht der verschüchterne Streber.

Dann kommt Addy. Addy ist Homecoming Queen, ihr Freund ist im Schulteam der Sportmannschaft, sieht unfassbar gut aus, sie ist wunderschön und lieb. Beide sind schon seit Anfang der High- School zusammen, wenn nicht schon länger und super naiv. Sie lässt sich ziemlich unterbuttern von einigen Menschen und sie ist in Büchern dieses typische beliebte Mädchen, welches sehr sensibel ist, scheiße von ihrem Freund behandelt wird und dann kommt der Protagonist des Films und rettet sie, nachdem sie heulend nach dem Promabend im Garten sitzt. Das ist jetzt alles sehr überspitzt dargestellt, aber ich wollte euch einfach einen Einblick geben, auch wenn sich hinter Addy noch sehr viel mehr verbirgt. Besonders ihre Entwicklung hat mir in dem Buch unheimlich gut gefallen und ich glaube mit der Entwicklung hat sie sich zu meinem Lieblingscharakter entwickelt.

Nate ist einfach der absolut typische Bad Boy mit einer schwierigen Vergangenheit. Genau das. Und normalerweise finde ich das eher so mäh, aber bei Nate habe ich es geliebt und ich bin komplett für diesen Charakter zerfallen und fühle mich als wäre ich wieder zwölf, aber ich mag Nate einfach sehr.

Cooper ist auch unfassbar niedlich, ich mag die alle vier eigentlich sehr gerne. Er ist der Star seiner Sportmannschaft, seine Freundin ist das beliebteste und schönste Mädchen der Schule, sein Vater sehr erfolgsorientiert und möchte gerne, dass sein Sohn Spitzensportler wird. Cooper wird von jedem gemocht und ganz ehrlich zu recht, ich liebe ihn und seine Oma und sein bester Freund, welcher nicht der Freund von Abby ist, ist wundervoll. Ganz ganz wundervoll.

Also ja es ist schon klischeebelastet, aber es hat mir einfach unfassbar viel Spaß gemacht und hat mir super viel Freude bereitet und die Charaktere waren einfach Zucker. Deswegen würde ich das Buch jedem empfehlen, besonders da es wirklich nicht vorhersehbar ist.    


 4 von 5 Sternen

 Danke an den cbj Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares! ♥




Karen M. McManus hat einen Bachelor-Abschluss in Englisch am College of the Holy Cross absolviert und einen Master-Abschluss in Journalismus an der Northwestern University. Wenn sie nicht gerade in ihrer Heimatstadt Cambridge (Massachusetts) ihrer Arbeit nachgeht oder sich dem Schreiben widmet, bereist sie mit Vorliebe mit ihrem Sohn die Welt. ONE OF US IS LYING ist ihr Debütroman, der auf Anhieb die New York Times-Bestsellerliste stürmte.

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Titel: one of us is lying * Originaltitel: one of us is lying * Autorin: Karen McManus * Ausgabe: Hardcover * Preis: 18,00€ * Reihe? Nein *
Interesse? Amazon * cbj Verlag

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