Donnerstag, 22. März 2018

{Rezension }American Horror Story- Staffel 6



American Horror Story. Eine Serie, welche mich in der ersten Staffel so überzeugt hatte, dass ich sie praktisch inhalierte. Und ich habe mich eine Ewigkeit auf die sechste Staffel gefreut und war so gehyped darauf. 

Ich hatte ehrlicherweise schon Erwartungen an die neue Staffel, weil ich die Serie allgemein sehr mag, auch wenn ich die vierte Staffel eher mäh fand, aber die Fünfte hatte mir dann wieder sehr gefallen und die Idee der sechsten mochte ich und dazu kam auch noch, dass ich einfach schon so lange auf eine neue Staffel hinfiebere und einfach eine neue wollte und dann kam „American Horror Story: Roanoke“.


Ich habe die sechste Staffel zusammen mit einer ziemlich guten Freundin geschaut und nach zwei Tagen waren wir fertig. Die Staffel ist in zwei Teile aufgeteilt. Für mich ist es ein bisschen schwierig genau zu erklären, was da passierte, ohne zu spoilern, aber ich werde das schon hinbekommen.

Der erste Teil ist gefilmt wie eine Dokumentation. Man sieht eine Art  Film, welcher zeigt was den Hauptcharakteren passiert ist und diese Handlung wird immer wieder von Interviews mit den Personen unterbrochen und ist eine Dokumentation über die Hauptfiguren der neuen Handlung. Danach starten die Producer ein Projekt, aber dazu komme ich später.

Ich war etwas enttäuscht von dem ersten Teil der Staffel. Dieser Doku- Stil hat mir einfach nicht wirklich gefallen, aber ich dachte eben, dass man es ja nicht allen recht machen kann, aber für mich war es eindeutig nichts aus mehreren Gründen. Zum einen wurde die Spannung der Handlung/ des Films immer wieder durch diese Interviews und Kommentare unterbrochen und dann war ich einfach wieder raus, wenn ich gerade einmal in der Handlung drin steckte und glaubte, dass sie mich packen kann. Außerdem mochte ich keinen einzigen Charakter, weil sie mir einfach egal waren und ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Die Person, welche in dem Filmteil gespielt hat war einfach ein Schauspieler/ eine Schauspielerin und die Kommentare kamen von den echten Personen, deren Geschichte erzählt wird. Was mich daran gestört hat ist, dass ich dadurch keinen richtigen Zugang bekommen habe, weil die schlimmen Dinge nicht den echten Menschen passiert sind, weil man wusste, dass es nur Schauspieler sind und zum anderen fieberte man mit den Schauspielern nicht mit, weil sie nur ein Drehbuch nachspielten. (Mir ist schon bewusst, dass die komplette Serie gespielt ist, aber ich hoffe ihr versteht, was ich meine, weil das für mich etwas anderes ist, als ein Film in einer Serie, wenn das Sinn ergibt). Und was mich besonders gestört hat war die Tatsache, dass ich null Angst um die Personen hatte, weil sie ihre Geschichte ja im Nachhinein in der Doku kommentieren und ich deswegen weiß, dass nichts wirklich schlimmes passieren konnte.

Und dann kam der zweite Teil. Dieser hat mich nicht nur enttäuscht, sondern auch verwirrt. In diesem Teil wollte der Regisseur der Doku ein Projekt starten. Er wollte alle Schauspieler und alle echten Menschen wieder zurück in das Haus stecken, in welchem all die Sachen passiert sind und dann einfach schauen, was passiert. Was ich hier nicht mochte war einfach, dass für mich alles sehr verwirrend war. Die echten Menschen waren natürlich die Menschen, aber die Schauspieler waren ja nicht mehr die Personen, die sie davor gespielt haben, sondern ihr Charakter und ihre Person und sich daran zu gewöhnen war für mich am Anfang (eigentlich nicht nur am Anfang) sehr schwer, besonders da mich eigentlich wirklich JEDER Schauspieler genervt hat. Dazu war die Handlung einfach nur brutal und mehr nicht.
Am Ende hat mir die Staffel wirklich nicht sonderlich gefallen. Der Stil ist nicht meiner gewesen, die Spannung war nicht wirklich vorhanden und ich habe nicht ansatzweise das typische „AHS- Feeling“ bekommen und die Staffel war bis jetzt die für mich schwächste. Leider.


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