Dienstag, 22. August 2017

Schreibupdate- Vorbereitung





“Some stories have to be written because no one would believe the absurdity of it all.”
Shannon L. Alder

Bevor ich überhaupt ans Plotten denke gehen einmal in meinem Kopf einhundert Dinge ab und zum Anderen erledige ich auch sehr viele Sache, bevor ich mich wirklich an die Geschichte eines Romans setzte. 

Ich schaue mir an, was ich habe. Meistens habe ich zu dem Zeitpunkt eine Idee, eine grobe Vorstellung davon, in welche Richtung meine Geschichte gehen soll und was ich erzählen möchte. Dann kommt meistens mein 10 Punkte Plan, bevor ich anfange zu plotten.

Punkt Nummer eins: Brainstorming
Ich nehme mir ein Blatt und schreibe dann alles auf, was mir einfällt. Charaktereigenschaften, die mir zu den Personen einfallen, eine kleine Skizze, oder auch Mullhaufen, weil ich nicht zeichnen kann, wie sie aussehen. Meistens auch schon die großen Punkte in der Geschichte, die die wirklich wichtig sind und meine Handlung ausmachen. Vielleicht, wenn ich einen Ort habe, der mir wichtig ist, oder den ich gerne einbauen möchte, dann etwas über ihn. Ich schreibe fürs Erste alles auf, was mir zu meiner Handlung einfällt.

Punkt Nummer zwei: sortieren
Dann fange ich an meine Gedanken zumindest thematisch etwas zu ordnen, ich behalte dabei mein Brainstorming Blatt und übertrage von ihm alles auf einzelne Blätter, die ich in Charaktere, wenn ein Charakter wichtig ist, dann bekommt er ein eigenes Blatt, Setting, Handlung, Atmosphäre, world building und so weiter aufzuschreiben

Punkt Nummer drei: ganz grobe erste Handlung, zumindest einen Anfang und ein Ende
Nach all dem plotte ich eine kleine erste handlung, die kann auch nur aus Stichworten bestehen und manchmal vielleicht auch nur aus dem Anfang und dem Ende, aber zumindest möchte ich mir selber ein Bild davon machen, wo ich hin will und was ich erzählen möchte,

Punkt Nummer vier: Pinnwand erstellen
Dann kommt einer meiner Lieblingspunkte und das ist die Erstellung einer pinterest Pinnwand, aber weil ich da für mich schon eine eigene kleine Wissenschaft entwickelt habe, weil mir das aus unerklärlichen Gründen wichtig ist, besonders, wenn ich einmal in der Geschichte nicht weiter weiß. Dadurch, dass das Thema relativ komplex ist, also zumindest, wie ich es mache, schreibe ich darüber noch später etwas.

Punkt Nummer fünf: Charaktere ausbauen
Dann kommt ein Punkt, welcher mir persönlich und ich glaube allen ziemlich wichtig ist und das sind die Hauptakteure der Geschichte die Charaktere. Nachdem ich also eine Pinnwand erstellt habe kümmere ich mich darum. Ich nehme mir jeden Charakter, ob wichtig, oder nur in einer Szene zu sehen vor und erstelle einen Steckbrief. Je wichtiger die Person für die Geschichte ist, desto umfangreicher fällt dieser auf und desto mehr gleicht er eher einer Charakterisierung.

Punkt Nummer sechs: Beziehungen der Charaktere
Wenn ich dann die Personen fertig bin erstelle ich meistens eine große Beziehungskonstellationskarte und ganz viele kleinere, die auch, wenn ich ehrlich bin mir mehr bringen, weil sie einfach übersichtlicher sind.

Punkt Nummer sieben: einzelne Geschichte einzelner Charaktere
Ich erstelle dann für jede wichtige Person, manchmal sind es fünf, manchmal auch nur eine, einen eigenen Plot, also ich schreibe den Plot den ich habe, aber aus ihm schreibe ich nur die Sachen heraus, die für diese Person wichtig sind und von Bedeutung, also schreibe ich die Geschichte von jedem einzelnen Charakter.

Punkt Nummer acht: Zeitstrahl
Ganz am Ende mache ich einen riesigen Zeitstrahl und trage in verschiedenen Farben alles ein und mache mir ein riesiges Bild von meiner Geschichte, mit all ihren Handlungen und Beziehungen und allem und habe dann ein sehr sehr unübersichtliches Bild, aber es macht mich immer glücklich zu sehen, was ich geschafft habe und mir überlegt habe.

Punkt Nummer neun: abwarten
Dann kommt ein Punkt, der vielleicht dumm erscheint, aber der für mich wichtig ist und der liegt dabei, dass ich das alles kurz ruhen lasse, vielleicht ein paar Tage und es sacken lasse, dann schaue ich mir noch einmal alles an und gehe drüber, nachdem ich ein wenig Abstand gewonnen habe und ändere vielleicht noch ein paar Dinge.

Punkt Nummer zehn: plotten
Dann kann ich ans Plotten gehen, worüber ich schon hier geredet habe.

Kommentare:

  1. Huhu Anna,

    wow...das ist jetzt einmal komplex. Ich schreibe zwar auch gerne, aber bin eher der "Idee-gleich-niederschreiben-damit-es-aus-dem-Kopf-ist"-Typ. Mit dieser Art werde ich wohl nie ein Buch veröffentlichen, aber das ist okay, das Lesen macht mir persönlich eh mehr Spaß.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du dein Buch vor November beendest und beim Schreibmonat mit dem neuen Projekt voll durchstarten kannst :D

    LG. Tiana

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    1. Hallo :),

      mir macht das einfach unfassbar viel Spaß und ich mache das irgendwie sehr gerne :)

      Meine Intention ist auch nicht unbedingt, dass ich ein Buch veröffentliche, sondern eher, dass ich zufrieden damit bin und ich bin manchmal unfassbar selbstkritisch :D

      Dankeschön ♥

      Liebste Grüße, Anna

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  2. Hallo liebe Anna,

    Brainstormen ist mittlerweile fast eines der Dinge, die mir am Prozess am meisten Spaß machen - die Geschichte auf dem Papier entwerfen, Verbindungen zu ziehen und zusehen, wie sich aus dem Chaos etwas entwickelt.
    Schon als weitaus anstrengender empfinde ich es dann, die Handlung davon ausgehend wirklich zu plotten. :D

    Liebe Grüße ♥

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    1. Hi Dana,

      ja das Brainstorming macht mir auch unfassbar viel Spaß, weil man sich dann noch um nichts "sorgen" muss und einfach drauflos denkt und macht. Das Plotten danach ist dann wirklich schon etwas schwieriger :D

      Liebste Grüße ♥

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