Mittwoch, 23. August 2017

{Rezension} Du bist das Gegenteil von allem von Carmen Rodrigues



Klappentext
Und ich lag da, erdrückt vom Gewicht meiner Angst
Die 16-jährige Ellie hatte etwas Besonderes an sich. Etwas Dunkles, Charismatisches, Gebrochenes … Jetzt ist sie tot. Gestorben an einer Überdosis Tabletten. Zurück bleiben ihr Bruder Jake, ihre beste Freundin Sarah und deren jüngere Schwester Jess – und vierunddreißig Zettel von Ellie in einem Schuhkarton. Vierunddreißig Hinweise, die Ellie hinterlassen hat. Vierunddreißig Geheimnisse eines viel zu kurzen Lebens voller Schmerz. Auf der Suche nach dem Warum müssen sich Jake, Sarah und Jess nicht nur ihren eigenen Abgründen stellen, sondern auch dem, was Ellie so lange vor ihnen verborgen hat …




Ellie stirbt. An einer Überdosis. Und lässt damit einen Haufen Geheimnisse und Angehörige zurück. Man liest aus der Sicht von Jack (ihrem Bruder), Sarah (ihrer besten Freundin) und Jackie (Sarahs kleiner Schwester). Man bekommt sowohl Kapitel aus der Zeit nach Ellies Tod und vor ihrem und dieses Spiel mit der Zeit ist auch das, was das Buch so spannend macht, wenn man mich fragt.

Alle drei Charaktere mochte ich. Sie waren sympathisch und ich konnte mich in bestimmten Dingen sehr mit ihnen identifizieren, besonders in Beziehungssachen, aber ich möchte hier nichts der Handlung wegnehmen. Auch wenn wir alle drei Sichten bekommen und alle Zeiten bekommt man meistens nur die Dinge mit, die auch Ellie betreffen, aber ich glaube, dass das auch Sinn des Buches ist.

Die Handlung selber ist nicht unheimlich spannend, weil es keine richtige Handlung geht, sondern das Thema des Buches eher ist, dass man Ellie und ihre Freunde und Bekannte besser kennen lernt und den Tag ihres Todes rekapituliert. Die fehlende Handlung hat mich nicht gestört, da ich keine richtige Handlung erwartet hatte, sondern eher damit gerechnet hatte, dass man einfach viele Umstände mitbekommt und mehr über das Leben der Charaktere erfährt. Einiges war nicht unfassbar vorhersehbar, aber das meiste muss ich schon zugeben hat man vorhersehen können, besonders durch die kleinen Notizen, die bei manchen Klappentexten schon gespoilert werden, obwohl das Geheimnis um sie erst später eine Rolle im Buch einnimmt.


Das, was für mich aber am meisten Gewichtung hat ist das Gefühl, dass ich während des Lesens hatte. Es hat mich auf eine gewisse Art und Weise berührt, vielleicht auch einfach nur mit seiner Ehrlichkeit, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und wollte.
Du bist das Gegenteil von allem ist ein Buch, welches einen während des Lesend berührt und nicht mehr so schnell loslässt. Auch wenn es recht vorhersehbar ist überzeugt es mit ehrlichen Charakteren, die nicht perfekt sind, aber das auch nicht von sich behaupten.


 4 von 5 Sternen



Carmen Rodrigues wurde in Ohio geboren. Als sie zehn war, zog ihre Mutter mit Carmen, ihren zwei älteren Schwestern und ihrem jüngeren Bruder nach Miami. Sie studierte Creative Writing an der Florida State University. Nach ihrem Studium zog sie nach New York, wo auch ihre Karriere als Schriftstellerin begann. Sie machte ihren Abschluss in Creative Writing an der University of North Carolina Wilmington und lebt auch heute noch an der Küste North Carolinas. Du bist das Gegenteil von allem ist ihr zweites Jugendbuch.


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Titel: Du bist das Gegenteil von allem * Originaltitel: 34 pieces of you * Autorin: Carmen Rodrigues * Ausgabe: Hardcover * Preis: 16,99€ * Reihe? Nein *

Interesse? Amazon * cbt Verlag

Kommentare:

  1. Hello!
    Ich kannte das Buch bisher zwar noch nicht, finde aber das der Klappentext sehr viel versprechend klingt!
    Ich finde die Thematik, die dieses Buch anscheinend anspricht, falls ich denn in die richtige Richtung denke, sehr wichtig und sollte nicht unter den Teppich gekehrt werden!
    Allerdings langweile ich mich schnell, wenn es nicht wirklich Handlung gibt. Aber wenn das Thema gut dargestellt wird und nicht nur nebenbei erwähnt wird, dann kann es sicher ein gutes Buch sein.
    Liebst
    Fire

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    1. Hi :)

      das Thema, welches hier behandelt wird ist wirklich nicht unter den Teppich zu kehren und ich finde, dass man darüber auch mehr reden/ schreiben müsste

      Liebste Grüße, Anna

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