Sonntag, 30. Juli 2017

Let's talk about... Klausurenphase



Lets talk about . . .  Klausurenphase

Schon wieder ein neues Format? Ja so ähnlich. Wenn ihr meinen Blog schon etwas länger verfolgt, dann wisst ihr, dass ich eigentlich jeden Sonntag einen Wochenrückblick hochlade und ein wenig davon erzähle, was ich diese Woche getan habe, welche Zitate mich inspiriert haben und es ist eher ein kleiner Rückblick für mich. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass mein Leben einfach nicht sonderlich spannend ist und jede Woche zusammenzufassen ist einfach nichts Großartiges und ich finde es eher etwas langweilig, deswegen dachte ich, dass ich das eher nur noch jede zweite Woche machen möchte und dachte mir, dass ich es aber nett finde sonntags mich hinzusetzten und etwas zu schreiben, was nicht „professionell“ sein muss und was ich nicht überarbeite, deswegen möchte ich einfach an jedem Sonntag, wenn kein Wochenrückblick kommt, ein kleines Let’s talk about hochladen. Dort werde ich einfach über irgendein Thema reden, welches mich interessiert. Ohne Quellen, ohne Fakten, einfach nur meine eigene kleine Meinung.


Was habe ich mir jetzt als erstes Thema ausgesucht? Die Klausurenphase. Ich stecke gerade mitten drin, also ich habe jetzt 2/3 hinter mir, aber eine Klausur und eine Hausarbeit sind noch fällig und dann kann ich meine Semesterferien genießen und mich zurückziehen und ein wenig entspannen. Dieses Jahr musste ich meine erste Klausurenphase erleben, da es eben mein erstes Semester war und was soll ich sagen? Ich musste dieses Semester nicht so viele Klausuren schreiben, wie manch andere, aber es waren trotzdem nicht gar keine Klausuren. Ich musste schon während des Semesters einige Essays lesen und Arbeiten schreiben, aber das war schon etwas entspannter, weil ich da nur das zu tun hatte und mich nicht in kurzer Zeit auf mehrere Klausuren vorbereiten muss.

Um eine kleine Zusammenfassung meiner Klausurenphase zu geben: Koffein, Schlaglosigkeit und ganz dunkle Augenringe.

Eins meiner größten Probleme ist, dass ich einfach ein wenig Versagensängste haben und deswegen mir selber eher Druck gemacht habe, als der, der mir gemacht wurde, weil der war fast überhaupt nicht vorhanden. Das hat mich zum einen so unheimlich überrascht, da in der Schule uns immer eingeredet haben, dass wir ewig vorher anfangen müssen und wahrscheinlich sowieso das alles nicht schaffen. Die einzigen an der Uni, die sich dazu überhaupt geäußert haben, war mein Tutor, welcher aber auch eher gesagt hatte, dass wenn wir anfangen zu lernen wir ihm immer Fragen schicken können und er sie gerne beantworten wird und einfach, dass wir das alles schon schaffen werden.

Außerdem hatte ich einfach das Gefühl, dass ich gestresst sein muss, was ich dann auch wirklich war. Im Großen und Ganzen bestand mein Tag daraus aufzustehen, etwas für die Uni zu machen, zur Uni zu gehen, nach Hause zu gehen und dann wieder etwas für die Uni machen und dann schlafen und dann immer so weiter. Ich hatte mir einen wirklich gar nicht so schlechten Zeitplan gemacht und weiß aber, dass ich nächstes Semester noch etwas besser planen muss und ein wenig mehr (und ehrlich gesagt auch früher) anfangen und klären. Und so dumm, wie das klingt und so wenig Schlaf, wie ich hatte, mochte ich sie trotzdem. Also Stress macht mir natürlich nicht Spaß, aber ich liebe es einfach Philosophie zu studieren. Die Themen interessieren mich unheimlich, die Atmosphäre und meine Kommilitonen sind so nett und unsere Professoren sind total niedlich, also hat es Spaß gemacht einfach mehr über ein Fach erfahren, welche mich interessieren.



Habe ich Tipps und etwas währenddessen gelernt? Jap, aber die findet man auch in jedem zweiten YouTube Video, man weiß es entweder schon, oder es funktioniert für einen selber einfach nicht wirklich. Aber eine Sache kann ich euch sagen: Kant ist unheimlich schwer zu lesen.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Anna,

    ich bin überzeugt, dass du das schon schaffst und auch die noch ausstehenden Klausuren meistern wirst! Und ich finde es toll, dass dich dein Studienfach so begeistern kann, sogar in den normalerweise eher unsympathischeren Phasen. :)

    Haha, ich habe dieses Jahr mein Abi gemacht und die Lehrer haben einfach ewig davor die ganze Zeit gepredigt früh anzufangen (was kaum einer gemacht hat) ... wie authentisch das war, wurde mir spätestens klar, als mein Französischlehrer meinte, er würde auch frühstens zwei Wochen vor der Abiklausur anfangen. ^^
    Allerdings kann ich deinen Tagesablauf vage nachempfinden, zumindest im übertragenen Sinn - direkt vor den Abiprüfungen habe ich auch quasi nur noch den ganzen Tag gelernt.

    Ich schätze, letztendlich kommt es auch immer darauf an, wie man selbst am besten lernt. Einige brauchen länger, andere kürzer. Pauschal Tipps zu geben ist da sowieso immer schwierig.

    Liebe Grüße ♥

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    1. Hallöchen liebe Dana ♥,

      Dankeschön und ich hoffe, dass dein Abi gut lief ^^

      liebste Grüße <3

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