Dienstag, 14. März 2017

Reihenvorstellung - Raven Cycle




Niemand, der sich auch nur zwei Minuten mit meinem Blog beschäftigt, oder sich meinen Namen länger ansieht überrascht diese Reihenvorstellung. Ich habe das Gefühl, dass ich euch schon ein wenig mit der Reihe auf die Nerven gehen, aber ich kann nicht anders und hier eine „Vorstellung“, oder wie ich eher sagen würde eine Liebeserklärung.

Ich habe alle Bände schon gelesen, auf Englisch und Deutsch, außer den erst gestern auf Deutsch erschienenen letzten Band, welcher ein ganz wunderschönes Cover hat, wenn ihr meine ehrliche Meinung dazu hören wollt.

Kurz habe ich überlegt, dass ich eine sozusagen objektive Meinung zu dem Buch geben möchte, eine in der ich erzähle, wie ich den Schreibstil finde, wie die Charaktere sich in die Geschichte einfinden und sie sich im Laufe der Reihe entwickeln und, ob die Geschichte spannend ist, oder nicht. Das werde ich auch machen, auch wenn ich sehr ins Schwärmen abdriften werde, aber ich möchte, auch wenn ich das wahrscheinlich ziemlich schlecht hinbekommen werde, aber besonders werde ich versuchen, dass ich euch in irgendeiner Art und Weise zumindest ein wenig zeigen kann, was diese Reihe für mich bedeutet und was sie für mich so besonders macht.





Jetzt während ich das gerade schreibe merke ich, dass das ein wirklich nicht ganz kurzer Post wird, denn ich habe SO viel zu erzählen und ich weiß nicht, wie ich das gut unterbringen werde, aber macht euch einfach auf eine geballte Ladung Worte zu fassen und nehmt euch vielleicht etwas zu trinken, oder einen kleinen Snack und lehnt euch zurück.
Wie werde ich vorgehen? Ich mache euch eine kleine Auflistung aus zwei Gründe, zum einen, damit ich selber weiß, was ich alles sagen möchte und nichts vergesse und zum einen, damit ihr erst einmal erschlagen seid von der Menge und euch danach kurz orientieren könnt, wann wir wie wo sind.



Reihenvorstellung:

  • Allgemeine Fakten
  • Die einzelnen Bücher, keine Spoiler, außer den Klappentexten
  • Vorstellung der Charaktere
  • Was macht es für mich so persönlich?





Allgemeine Fakten zum Buch:

Es ist eine Fantasy- Reihe, welche von Maggie Stiefvater geschrieben wurde und 4 Teile umfasst, dementsprechend, also eine Tetralogie ist.

Alle vier Teile sind schon auf Englisch und auf Deutsch erschienen und die Reihe damit schon vollständig gekauft werden kann (Maggie Stiefvater hat aber vor kurzem auf Twitter gesagt, dass sie noch eine Sequel Trilogie aus Ronans POV schreiben möchte und man also doch noch etwas von ihnen hören wird.).

Die englischen Taschenbücher kosten über Amazon 7,99€, die englischen Hardcover 16,99€ und die deutschen Hardcover 18,95€. Das englische e-book kostet 4,99€ und das deutsche 8,99€. In Deutschland werden die Bücher von Script 5 Verlag veröffentlicht.
Ich verlinke euch ganz unten die Links zu allen Büchern in beiden Sprachen.




Die einzelnen Bücher:


Klappentext: Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.

Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint? (Quelle: Script5 Verlag)





 
Klappentext: Mit jedem Tag, den Blue mit Gansey verbringt, fällt es ihr schwerer, sich nicht in ihn zu verlieben – obwohl sie weiß, dass ein Kuss von ihr der Grund für seinen nahen Tod sein könnte. Sie ist fasziniert von seiner leidenschaftlichen Suche nach dem verschwundenen König Glendower, und in der knisternden Hitze des Sommers kommen Blue, Gansey und die Raven Boys diesem Ziel immer näher. Vor allem Ronans Fähigkeit, Gegenstände aus seinen Träumen in die reale Welt zu bringen, lässt die Lösung greifbar werden. Doch das Spiel mit der Traumwelt ist gefährlich und Blue und ihre Freunde sind nicht die Einzigen, die sich ihre Wünsche herbeiträumen wollen … (Quelle: Script5 Verlag)







Klappentext: Es wird Hebst in Henrietta. Blue und die vier Raven Boys suchen noch immer nach dem Grab des walisischen Königs Glendower. Fast glauben sie sich am Ziel, als Adam eine beunruhigende Vision hat: Im magischen Wald Cabeswater gibt es drei Schlafende. Einer von ihnen darf unter gar keinen Umständen geweckt werden. Die Frage ist allerdings, welcher es ist und was geschieht, wenn er trotz aller Vorsicht aufwachen sollte. Währenddessen hat Blue ganz andere Sorgen: Ihre Mutter ist verschwunden und außer einer mysteriösen Nachricht gibt es keine Spur von ihr. Und dann sind da noch Blues Gefühle für Gansey, gegen die sie vergeblich anzukämpfen versucht. Denn ein Kuss von ihr könnte seinen Tod bedeuten ... (Quelle: Script5 Verlag)






Klappentext: Eine beängstigende Dunkelheit hat sich über die Ley-Linien gelegt und droht, den magischen Wald Cabeswater für immer zu zerstören. Für Blue und die Raven Boys beginnt damit ein Wettlauf gegen die Zeit auf der Suche nach dem Grab des sagenumwobenen Königs Glendower. Denn wenn sie es nicht finden, wird Blues Kuss für Gansey tödlich sein. Und dieser Kuss wird für beide immer unausweichlicher ... (Quelle: Script5 Verlag)


 Allgemein zu der Reihe:

Der Schreibstil der Autorin ist atemberaubend, ich finde er verzaubert einen in ihrer Muttersprache, also englisch, noch um einiges mehr und sie kann nur mit ihrer Sprache einen schon sofort wieder in den Bann ziehen und mich immer wieder sofort in ihre Welt zurück versetzten. Nur mit ihrer Sprache hat sie es geschafft, dass ich mich wieder zu Hause gefühlt habe und einfach wusste, dass ich wieder bei den Gangseys bin (warum die Gruppe so in der fandom genannt wird, merkt man ziemlich schnell).

Die Geschichte ist ruhig, also wenn man nur auf Bücher steht, die auf Spannung aus sind und man von einem Herzinfarkt zum nächsten rennt und man Angst hat zu atmen, weil man sonst etwas verpassen könnte, dann ist man hier falsch. Ich sage nicht, dass es in dem Buch keine Spannung finden kann, aber das Buch ist eben nicht vollgepackt davon und der Hauptschwerpunkt bei den Charakteren liegt und der Suche nach Glendower, die mir auch schon oft genug den Atmen geraubt hat und voll von Spannung war, aber ich würde das Buch doch allgemein eher als ruhig einstufen, was ich aber nur positiv meine, da die Geschichte einfach auch so existiert und das ganz großartig.
 
Ich habe jedem Buch 5 Sterne gegeben und habe keine besonderen qualitativen Unterschiede erkennen können, also fand ich kein Buch erheblich besser oder schlechter, als den anderen, eigentlich liebe ich einfach alle Bücher, nur die Emotionalität hat bei mir mit jedem Buch etwas zugenommen, da ich die Charaktere einfach besser kennen gelernt habe und sie sich immer mehr in mein Herz geschlichen haben. Am emotionalsten war ich eindeutig im letzten Buch, aber ich habe auch im dritten Teil geweint.


Vorstellung der Charaktere:

(die „edits“ habe ich selber gemacht und naja, ich wollte einfach mal welche machen, aber ob sie jetzt gut sind, oder nicht, muss jeder selber wissen :D)
Die Hauptcharaktere in dem Buch sind die fünf Jugendliche Blue, Gansey, Ronan, Adam und Noah.


Blue Sargent:


Blue Sargent ist eine der wunderbarsten Charaktere, die ich jemals kennen lernen durfte, da sie nicht nur feministisch, bad-ass und intelligent ist, sondern auch immer für ihre Freunde und ihre Familie einsteht. Außerdem ist ihre Familie super sympathisch und ENDLICH einmal gibt es eine Familie und eben hier besonders die Mutter, die sich um ihre Tochter kümmert, die auch wirklich im Buch vorkommt und einen Gr0ßteil im Leben ihrer Tochter ausmacht, da es nun einmal eben so ist, dass Jugendliche Eltern haben und diese auch in ihrem Leben vorkommen und nicht, wie bei vielen Büchern, nur am Rande erwähnt werden. Blues Familie hält einfach immer zusammen, unterstützt sich gegenseitig und liebt sich unbegrenzt.

Auch Blue liebt ihre Familie natürlich und fühlt sich wohl zu Hause, aber manchmal findet sie, dass sie etwas fehl am Platz ist, da sie die einzige in ihrer Familie ist, die keine Wahrsagerin ist, sondern „nur“ Kräfte verstärken kann, aber ihre Mutter, ihre Tanten und Cousinen geben ihr trotzdem und genau deswegen immer das Gefühl, dass sie genauso wichtig ist, wenn nicht manchmal furch ihre Gabe sogar noch wichtiger.

Was für mich aber mit das tollste und wichtigste an Blue ist, dass sie eine so charakterstarke Person ist und vor so viel Lebensenergie blüht. Sie entspricht von ihrem Äußeren nicht dem „Idealbild“ der Gesellschaft, denn sie hat keine langen Haare, schminkt sich nicht wirklich und auch so interessiert sie sich nicht sonderlich, wie andere ihre Kleidung und ihre Frisur finden, denn sie fühlt sich darin wohl und das ist für sie das Wichtigste. Blue zeigt in der ganzen Reihe, dass man immer man selbst sein soll, dass man stark sein kann und eine Frau, dass man sich von anderen Meinungen nicht beeinflussen lassen soll und das die wichtigen Dinge im Leben sowieso andere sind. 

Auch wenn sie immer sehr stark und selbstbewusst rüber kommt, hat auch sie ihre Zweifel und ihre Ängste und im Laufe der Reihe macht sie, auch was ihre Gefühle betrifft und offen zu diesen zu stehen eine Veränderung mit, keine so erheblich große, aber manchmal muss es keine komplette Charakterveränderung sein.




Richard „Dick“ Campell Gansey III:


… oder auch Gansey, wie er von allen genannt wird ist perfekt. Er ist mein fictional boyfriend No. 1 und das nicht grundlos.

Wie soll ich ihn beschreiben? Gansey ist rein optisch gesehen wirklich sehr attraktiv und das sagt auch jeder, aber das ist nicht einmal ansatzweise der Grund, weshalb ich ihn so gerne mag und was ihn so besonders macht. Aber man kann einfach nicht leugnen, dass sein Äußeres doch auch sehr schön ist.

Gansey kommt aus einer sehr wohlhabenden Familie, aber diese ist nicht „typisch kalt und abweisend“, sondern sehr liebevoll und Ganseys Beziehung zu seiner Schwester ist sehr schön und auch zu seinen Eltern ist das Verhältnis a-typischer, als in vielen Jugendbüchern zwischen den Eltern und Kinder aus einem reichen Haushalt dargestellt wird.

Die Suche nach Glendower bewegt Gansey schon sehr lange, warum genau möchte ich nicht spoilern und er ist früher auch nach Wales zur Schule gegangen, um eben dieser walisischen Legende um Glendower näher zu sein und mehr zu erfahren. Er sucht aber nicht nur den König, sondern seine Leidenschaft ist nicht greifbar, denn er strahlt sie förmlich aus. Er redet mit jedem darüber und sein kompletter Charakter geht auf und er könnte Stunden darüber plappern und ich liebe es einfach Menschen dabei zu beobachten, oder hie eher darüber zu lesen, wenn Menschen über Dinge reden, die sie lieben und die ihnen wichtig sind und bei Gansey ist das so unfassbar ansteckend und schön.

Dazu kommt, dass Gansey ein Herz aus purem Gold besitzt. Ich habe selten jemanden kennen gelernt, der so ohne jegliche Vorurteile, ohne einen ersten Eindruck und nur absolut positiv auf Menschen zuzugehen und mit ihnen zu reden und sich mit ihnen zu unterhalten. Er ist mit den unterschiedlichsten Menschen befreundet und einfach jeder genießt seine Gesellschaft und er will Menschen immer nur das Beste und er übermittelt jedem das Gefühl, dass man etwas Besonderes wäre, oder zumindest fühlt man sich bei ihm wirklich wohl.

Nicht nur seine Art mit „Fremden“ umzugehen macht ihn sympathisch, sondern besonders der Umgang mit seinen Freunden, zweifelslos seiner zweiten Familie, hat mich dazu gebracht ihn zu „lieben“ (ihr wisst schon, was ich meine). Seine Liebe zu Blue, Ronan, Adam und Ronan ist so groß und so pur, dass es manchmal finde ich schon fast weht tut, denn immer wenn es einen von ihnen schlecht geht, dann habe ich das Gefühl, dass es Gansey noch schlechter geht, als den Betroffenen. Er will für sie alle nur das Beste, er versucht alles, damit es ihnen gut geht, er ist für sie alle der starke Anführer, der weiß wo es lang geht, ohne ein Chef zu sein, sondern eher, damit die anderen jemanden haben, auf den sie sich verlassen können und sich selber nicht so viele Sorgen machen müssen, da er es schon schaffen wird, irgendwie.

Von Band zu Band habe ich ihn nur mehr gemocht und mich mehr in seinen Charakter und seine Art mit Menschen umzugehen verliebt, aber besonders habe ich mich in die Art und Weise, wie er selber liebt und sich in jemanden verliebt und so weiter einfach etwas verliebt (sehr viel verliebt, ich weiß).  Im Laufe der Zeit bekommt man auch seine Schwächen mit und das er nicht immer alles genauso schafft, wie er es gerne hätte, aber sowas hat ihn nur menschlicher gemacht.



Ronan Lynch:


Auf dem ersten Blick versteht man überhaupt nicht, wieso Gansey und Ronan befreundet sind, die einzige Gemeinsamkeit, die man spontan sieht wäre, dass beide reich sind und beide auf der Suche nach Glendower sind, auch wenn das wieder eher von Gansey ausgeht. Ronan hat fast immer ein Muskelshirt an, hat Tattoos, fährt ein schnelles Auto (auch manchmal bei nicht ganz legalen Rennen), regelmäßig die Schule schwänzt und nichts wirklich anderes tut, als alles, was Gansey Sorgen bereitet und besonders seinem großen Bruder Declan. 

Ronan hat zwei Geschwister, einen großen Bruder Declan, der sich um ihn kümmert, was Ronan überhaupt nicht gefällt und er oft genug Dinge macht, die ihn auf die Palme bringen und das weiß er und macht es auch absichtlich. Außerdem hat er noch einen kleinen Bruder Matthew, für den er auch regelmäßig in die Kirche geht und man hat am Anfang den Anschein, dass die grenzenlose Liebe, die Ronan für Matthew empfindet, das einzig menschliche an ihm ist.

Ronan hasst gefühlt alles und jeden. Er ist sehr negativ eingestellt, der typische Bad Boy und nach außen hin kalt und er lässt niemanden an sich ran. Aber egal, wie kalt und abweisend Ronan erscheint, Gansey liebt ihn aber immer noch, wie einen Bruder und versucht Ronan regelmäßig auf die richtige Bahn zu lenken.

Ronan ist nicht einfach ein „Arschloch“, oder ähnliches, aber er muss mit vielen Schicksalsschlägen umgehen, die ich geprägt haben und die er auch noch nicht alle verkraftet hat und erst recht nicht verarbeitet und manchmal ist da Abschottung und angebliche Gefühlslosigkeit eine Art Schutz.

Die Geschichte um Ronan, seine Vergangenheit und was ihn zum Teil auch ausmacht, wird von Band zu Band, besonders im zweiten, immer erkennbarer und wichtiger und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte ist so schön und macht mich immer noch fertig, auch wenn er sich vielleicht nicht immer unbedingt verändert hat, sondern man ihn auch einfach besser kennen gelernt hat und mehr von ihm gesehen hat, als das, was er nach außen zeigt. Ronan hat sich mit der Zeit so unfassbar in mein Herz geschlichen und zu einem meiner liebsten Charaktere entwickelt. 

 


Adam Parrish:


Auf den ersten Blick kann man nicht sehen, warum Adam und Ronan Ganseys beste Freunde sind. Adam ist nämlich gefühlt das genaue Gegenteil von Ronan und das führt auch dazu, dass die beiden oft genug aneinander geraten und sich regelmäßig streiten, oder zumindest Meinungsverschiedenheiten haben.

Adam ist ein sehr guter Schüler und ihm sind seine Noten sehr wichtig, da sie für ihn bedeuten, dass er auf eine gute Uni gehen kann und sich dadurch eine gute Zukunft sicher kann. Adam kommt, anders als Gansey und Ronan, nicht aus einem wohlhabenden Haushalt, sondern eher aus dem genauen Gegenteil. Um sich die Privatschule leisten zu können, auf die er und seine Freunde besuchen, geht er neben Schule, Suche nach Glendower und Lernen noch Arbeiten, da sich seine Eltern die Schule nicht leisten können. Bei Adam zu Hause ist, außer, dass sie wirklich nicht viel Geld haben, nicht alles gut, eigentlich überhaupt nicht, aber er möchte sich davon nicht beeinflussen lassen und spricht das nicht an, auch wenn er es eigentlich machen sollte.

Einer seiner größten Macken ist, dass Adam glaubt, dass man Geld bräuchte, um im Leben voran zu kommen, Erfolg zu haben, eine gute Schule besuchen zu können und etc. Deswegen kommt es in seinem Inneren auch oft zu Konflikten, da er sich manchmal, nicht weniger wert, aber trotzdem unter seinen Freunden fühlt, die eben mehr Geld haben. Er wohnt auch nicht bei Ronan, Gansey und Noah in Ganseys „Haus“ (es ist eine alte Fabrik), weil er sonst das Gefühl hätte, dass er Gansey etwas schuldig wäre und Gansey ihn irgendwie besitzen würde, was Adam auf alle Fälle vermeiden möchte. Man ist also dabei, wenn Adam hin und her gerissen ist zwischen seiner tiefen Freundschaft zu seinen Freunden und seiner Eifersucht, die er ihnen gegenüber manchmal empfindet.

Genau, wie Gansey, ist Adam eifrig mit seinen Freunden auf der Suche nach Glendower. Er ist auch so sehr interessiert an verschiedenen Dingen und er ist nicht nur wirklich gut in der Schule und kann das ganze „theoretische“, sondern auch das „praktische“, da er in einer Werkstatt arbeitet.

Adam ist charmant und freundlich und zeigt seine Begeisterung nicht immer so offen, wie Gansey, sondern ist eher der ruhigere Part von den beiden und bringt ihn auch immer wieder runter. Außerdem ist er eher vorsichtig und warnt die anderen vor Gefahren, wenn sie sich manchmal auch blindlings in Situationen stürzen.




Noah Czerny:


Der letzte im Bunde ist Noah, der vielleicht knuffigste Mensch, dem man begegnen kann. Noah sieht mit seinen blonden Haaren und seiner sehr hellen Haut etwas kindlich aus und wenn wir ehrlich sind, dann ist er auch ein kleines Kind, aber das liebe ich an ihm.

Noah ist naiv, süß und kindisch, er glaubt allen fast alles sofort. Man kann fast niemanden eine Geschichte so einfach auf die Nase binden, wie Noah. Auch lässt sich fast niemand so sehr von Dingen anstecken, wie Noah, deine eigene Begeisterung geht sofort auf ihn rüber und er freut sich für dich mit und rastet mit dir aus. Außerdem liebt er Glitter, hallo er liebt Glitter! Wie kann man ihn eigentlich nicht lieben? Also ich mache es.

Noah ist ein herzensguter Mensch und auch wenn man ihn manchmal schütteln möchte und sagen will: „Maaaan Noah sei doch nicht so naiv“, aber es macht ihn so echt und ich finde es so niedlich und es ist auf eine gewisse Art und Weise erfrischend, denn er komplementiert diese Gruppe so gut, auch wenn er und Ronan manchmal wirklich anecken (okay eigentlich eckt jeder mit Noah an).




Was macht es für mich so persönlich?

Ich glaube, dass einer der größten Gründe, warum die Reihe mir so viel bedeutet ist, dass die Protagonisten sich zeitlich erstens in meinem Alter befunden haben und zweitens in der gleichen Situation, nämlich vor dem Ende der Schule und so weiter.

Auch konnte ich mich mit Blue einfach wirklich identifizieren und sie war auch eine Art Vorbild für mich, da sie eben immer für sich einsteht und zu dem steht, wer sie ist und was ihr wichtig ist.

Ich weiß, dass sowas doof ist, aber die anderen Gründe sind zum Teil so banal, dass ich sie nicht einmal auflisten kann, oder wirklich zu privat, oder eher einen zu großen Einblick in mein Gefühlswesen geben können.

Was ich aber sagen möchte ist, dass ich mich einfach wohl gefühlt habe in dem Buch, ich hatte manchmal einfach aus den irrationalsten Gründen das Bedürfnis zu weinen, egal, ob ich traurig bin, oder einfach nur berührt, oder mich unheimlich freue und denke: „omg! Omg! Endlich hat es mein kleiner Junge verstanden.“ Dazu kommt, dass es sich einfach absolut wie nach Hause kommen anfühlt, ich heim komme, weiß was mich erwartet und mich dort total abdriften lassen kann und wohl fühle, denn ich weiß, dass ich eigentlich nicht enttäuscht werden kann, denn es sind eben die Raven Cycle und ich bin einfach absolut verliebt in jeden einzelnen Charakter bin, auch wenn es nicht immer die gleiche Art von „verliebt sein“ ist, sondern manchmal eher Mutterinstinkte, die mich dann heim suchen.

Außerdem liebe ich die Darstellung von Liebe, Familie und Freundschaft in diesem Buch. Zum einen sind die Beziehungen für mich dort wirklich wunderschön aufgebaut und sie blühen wirklich auf, sie sind nicht sofort da und BÄM sind die beiden zusammen, sondern es dauert ein wenig und es entwickelt sich und ist, finde ich, einfach nachvollziehbar und realistischer.

Ich konnte mich mit den Familien einfach so gut reinfühlen, da man die Liebe und Zuneigung, die herrscht einfach praktisch schmecken kann und der Support füreinander einfach enorm ist und ich mich da eher wiederfinde, als in den Familien, die in einem Buch einfach praktisch überhaupt keinen Wert haben, da sie nicht großartig wichtig in den meisten Büchern sind, aber hier so zauberhaft dargestellt ist.

Freundschaft. Holy. Es gibt einfach finde ich keine schönere Freundesgruppe, oder Gang (wegen Gangseys und so), als die Gangseys. Sie alle lieben sich einfach, ich kann dafür wirklich kein anderes Wort dafür finden, denn das ist es einfach (nicht nur, weil vielleicht manche wirklich ineinander verliebt sind, sondern weil es hier um Freundschaft geht). Sie sind eher eine Familie.


Wo kann ich die Bücher finden?


Ich hoffe euch hat meine erste Reihenvorstellung, oder eher Liebeserklärung gefallen und ihr seid von der Länge des Post nicht erschlagen.

Kommentare:

  1. Ronan ist kein bad boy, sondern die größte cinnamon roll

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    1. Aber ohne zu spoilern und wenn man vom Anfang des ersten Buches ausgeht, dann ist Ronan keine cinnamon roll

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