Mittwoch, 29. März 2017

Lieblingszitate




 

 

Diese „Aktion“ oder besser diese Art von Post sollen einfach nur ein paar Zitate zeigen, über die ich mehr nachgedacht habe und die mich in dem Moment beschäftigen.

Dieses Zitat steht in „love letters to the dead“, welches ich schon vor einiger Zeit gelesen habe und es wirklich unheimlich gerne gemocht habe. Ich habe dann vor einigen Tagen wieder einmal in meinen Zitatebuch durchgeblättert und bin wieder auf dieses Zitat gestoßen.

Ich glaube es war mit mein Lieblingszitat aus dem Buch, weil ich mich in dem Moment, als ich es gelesen habe total angesprochen hat und einen Nerv getroffen hat. Zu dem Zeitpunkt habe ich mein Abitur gemacht und hatte manchmal das Gefühl, dass man mich in eine bestimmte Richtung drängt, nicht von einer bestimmten Person, sondern von der Gesamtsituation. Ich fühlte mich ein wenig, als würde ich gerade nur so dahinleben und eben das machen, was die Gesellschaft von einem erwartet, oder das was für einen angeblich vorgesehen ist. Ich war in dem Moment einfach so überfordert auch von der Situation und ich glaube, dass ich auch ein wenig Angst davor hatte „der Autor“ meines Lebens zu werden.

Jetzt einige Zeit später merke ich, mit vielleicht einem kleinen Lächeln auf dem Gesicht, dass ich nicht mehr Angst davor habe, sondern eher die Freiheit, was dieses Zitat sagt und aussagt genieße und schön finde. Ich mache gerade das, was mich glücklich macht und habe das Gefühl, dass ich den richtigen Weg gehe, oder zumindest der, den ich für mich entschieden habe und sich jetzt gerade richtig anfühlt.

Der Autor seines Lebensbuches zu werden ist glaube ich nicht immer einfach. Du entscheidest, was in ihm steht, welche Sätze dich weiter bringen, welche Cliffhanger entstehen und wie man aus seinem Tief kommt und welche Ereignisse einem zum Höhepunkt der Geschichte bringen. Natürlich kann man dann niemandem „die Schuld“ geben, sondern man ist selber verantwortlich und manchmal macht das einem Angst, denn Freiheit bedeutet eben auch Verantwortung. In meinen Augen ist es das aber wert.

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