Dienstag, 19. Januar 2016

{Rezension} Sehen wir uns morgen? von Alice Kuipers

Quelle: Fischer Verlag

Titel:  Sehen wir uns morgen?


Originaltitel:   Life on the Refrigerator Door


Verlag: Fischer
 

Ausgabe: Taschenbuch
 

Seitenanzahl: 232
 

Reihe: Standing alone
 

Preis:  6,95









Klappentext:

Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter hinterlassen sich immer Zettel an der Kühlschranktür- mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus ihrem Leben. Denn die beiden sehen sich nur unregelmäßig, da die Mutter als Krankenhausärztin Schichtdienst hat. Eines Tages macht sie eine Entdeckung, nach der nichts mehr ist wie vorher- und Mutter und Tochter müssen auf einmal auf den kleinen Zetteln so viel unterbringen als bisher...





Inhalt:

Claire und ihre Mutter sehen sich fast nie, weder beim Abendessen, noch einmal kurz zwischendurch. Manchmal sehen sich die beiden und haben eine schöne Zeit miteinander. Aber dafür gibt es die Zettel, manchmal um einen Streit zu lösen, manchmal um sich einfach nur zu unterhalten. Durch die Zettel haben sie immer noch eine Konversation, aber Zettel können einen auch helfen Distanz zu Themen zu schaffen, welche man nicht ansprechen möchte. Dann erfahren die beiden etwas und es bleibt nicht mehr bei den fröhlichen kleinen Notizzettel.




Zitat:

Aber es ist nicht deine Schuld, Claire. Niemand ist schuld daran. Manchmal gibt es einfach keinen Schuldigen.




Meinung:

 Cover: Das Cover ist sehr schlicht gehalten, aber repräsentiert auch die Schlichtheit und auch ein wenig das skurriledes Buches.
Schreibstil: Es wurden nicht sonderlich viele Texte geschrieben und auch nicht lange Sätze, deswegen kann ich nicht sagen, ob der Schreibstil so großartig ist. Wenn sie aber in langen Sätzen geschrieben hat, dann waren sie schön, aber nicht unfassbar revolutionäres.
Lesefluss: Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen, was aber auch daran lag, dass 
Charaktere: Meiner Meinung nach erfährt man nicht soooo viel von den Charakteren, aber man weiß, wie sie mit schwereren Schicksalen umgehen. Ich mag die beiden (Claire und ihre Mutter) ganz gerne, aber sie sind "normale" Charaktere. Sie haben die Geschichte weder positiv noch negativ beeinflusst.
 Story: Die Story war ganz schön und war etwas anderes, durch die Zettel. Man hat sich immer wieder gefragt, wann die beiden miteinander reden und nicht mehr Zettel schreiben. Die Geschichte war gut aufgebaut und man fühlte auch mit, aber ich wurde emotional nicht wirklich berührt. Die Geschichte war schön zu lesen und man wollte, dass die beiden es hinbekommen.
Originalität: Die Idee mit den Haftnotizen an dem Kühlschrank ist wirklich sehr originell und auch die Art dieses Thema so zu verpacken habe ich noch nicht gelesen.




Fazit:

Allem in allem war das Buch gut und hat einem eine angenehme Zeit gebracht und war wirklich etwas Neues. Das Buch hat mich aber nicht so berührt und war eher eine Durchschnittsgeschichte.





Sternenanzahl:


3 von 5 Sterne



Kommentare:

  1. Die Idee klingt wirklich süß, auch wenn natürlich nicht viel Tiefe entwickelt werden kann. Dennoch - für Zwischendurch scheint es ganz unterhaltsam zu sein. :)

    Liebe Grüße :)

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    1. Für zwischendurch ist dieses Buch wirklich perfekt gemacht! :D

      Liebste Grüße
      Anna

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